FCSG trennt sich von Vanin

Der FCSG und Ferruccio Vanin gehen getrennte Wege
Der FCSG und Ferruccio Vanin gehen getrennte Wege © FC St.Gallen
Der FC St.Gallen trennt sich von Ferruccio Vanin. Die Position, die Vanin inne hatte – jene des CEO des Future Champs Ostschweiz (FCO) – wird nicht neu besetzt. Künftig werden Alain Sutter und Ivo Forster die Führung des FCO übernehmen.

Der FC St.Gallen hat sich entschieden, auf die Position des CEO des Future Champs Ostschweiz – in der Person von Ferruccio Vanin – zu verzichten. Dies teilte der Verein am Montagnachmittag mit.

Sutter und Forster übernehmen

Künftig werden sich Sportchef Alain Sutter und der CEO der Event AG Ivo Forster die Führung von FCO teilen. Sutter wird sich um den sportlichen Bereich kümmern, Forster um das Marketing, die schulische und berufliche Bildung und die Administration. Vanin wird bis Sommer 2018 im Projektteam FCO mitarbeiten und dann Future Champs Ostschweiz und den FC St.Gallen 1879 verlassen.

Der Verwaltungsrat der FC St.Gallen AG sowie die strategische Kommission FCO seien zum Schluss gekommen, dass dies die beste Lösung sei, schreibt der Verein weiter. Seit Anfang 2018 wurden die Strukturen innerhalb FCO einer umfassenden Analyse in Bezug auf Organisation, Prozesse, Abläufe und Projekte sowie Budgetrelevanz unterzogen. Mit der Trennung von Vanin habe der FC St.Gallen auf die Ergebnisse dieser Analyse reagiert.

Vanin brachte FCO voran

Ferruccio Vanin war seit Dezember 2014 Nachwuchsleiter der Ostschweizer Nachwuchsbewegung FCO, die vom FC St.Gallen 1879, dem FC Wil 1900 und dem Ostschweizer Fussballverband strategisch geführt wird. Er verantwortete das Gesamtprojekt beziehungsweise die Gesamtorganisation FCO, losgelöst vom Profifussball. Unter seiner Leitung gelang es unter anderem, zahlreiche Nachwuchsspieler in die Kader der Profimannschaften des FC St. Gallen 1879 sowie der FC Wil 1900 AG zu integrieren. Ebenfalls erfolgte unter der Führung von Vanin die Eröffnung der FCSG-Akademie im Oktober 2015.

Im Laufe der Saison 2017/2018 erhielt die Partnerschaft Ostschweiz, also FCO, vom Schweizer Fussballverband (SFV) zudem das Gütesiegel «SFV Leistungszentrum Ostschweiz»; auch dank dieser Auszeichnung kann FCO für die Saison 2017/2018 von zusätzlichen Beiträgen seitens des Schweizer Fussballverbandes sowie der Swiss Football League (SFL) profitieren.

(red.)


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