FCSG vor Heimspiel gegen Lugano

Soll es auch dieses Mal richten: Danijel Aleksic
Soll es auch dieses Mal richten: Danijel Aleksic © KEYSTONE/WALTER BIERI
Der FC St.Gallen trifft am Sonntag (16 Uhr im Liveticker auf FM1Today) auf den FC Lugano. Mit einem Sieg könnte sich der FCSG definitiv von den unteren Tabellenplätzen verabschieden und sich auf dem vierten Platz etablieren. Drei Punkte sind für Joe Zinnbauer somit Pflicht.

Lediglich sechs Punkte trennen den FCSG vom zweitletzten FC Lugano. Zinnbauer zeigt sich bescheiden: “Die Jungs müssen selbst entscheiden. Entweder wir bleiben auf dem vierten Platz oder wir müssen uns wieder nach unten richten.” Eine Frage der Motivation ist es nicht, denn auch im Hinspiel konnte man sich gegen die Tessiner vor den eigenen Fans 2:0 durchsetzen.

“Lugano mehr unter Druck als wir”

Dass Lugano nicht zu unterschätzen ist, zeigt die letzte Begegnung. Im Tessin verlor man nach einer desolaten Darbietung 1:3. Mit Cheftrainer Zdenek Zeman hat Lugano einen Coach in den Reihen, der weiss, worauf er achten muss. Für Zinnbauer steht der FC Lugano unter einem grösseren Druck. Mit einer Niederlage gegen den FCSG könnten die Tessiner auf den letzten Platz rutschen, vorausgesetzt, Vaduz gewinnt.

Mit Aleksic soll es klappen

Er soll es auch dieses Mal richten: Danijel Aleksic. Gegen Lugano zeigte sich Aleksic mit zwei Toren besonders torgefährlich. Auch gegen den FC Luzern machte der Serbe das entscheidende Tor. Auf seine Klasse kann Zinnbauer im Moment nicht verzichten: “Klar ist er wichtig für uns. Ich bin sicher, dass er seine Leistung bestätigen wird.”

“Die goldene Mitte finden”

Nicht zuletzt werden die St.Galler dafür kritisiert, zu passiv oder zu offensiv zu spielen. Gegen Thun spielten die St.Galler ein offensives Fussballspiel, gingen aber als Verlierer vom Platz, gegen Luzern trat man defensiv auf, gewann aber. Zinnbauer abschliessend: “Wir finden die goldene Mitte, dann werden wir bestimmt gewinnen.” (red)

 


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