FCZ hofft auf gutes letztes Meisterschaftsviertel

Trainer Sami Hyypiä will noch viel aus dem FCZ herausholen
Trainer Sami Hyypiä will noch viel aus dem FCZ herausholen © KEYSTONE/WALTER BIERI
Bevor er die bis missratene Saison mit dem angestrebten Cupfinal-Erfolg gegen Lugano endgültig retten kann, will der FC Zürich auch in der Meisterschaft noch aufholen. Am Samstag empfängt er Luzern.

Das jüngste Ergebnis, das gar nicht in die Saison des FC Zürich passen will, war der 4:0-Heimsieg vor zwei Wochen gegen St. Gallen. Im 13. Spiel vor dem eigenen Publikum war es erst der dritte Erfolg des Klubs, der seine schon etwas zurückliegenden Meistertitel 2006, 2007 und 2009 nicht zuletzt einer ausgeprägten Heimstärke zu verdanken hatte.

Nachdem die Zürcher im Februar in Luzern 2:1 gesiegt hatten, soll jetzt nach den Vorstellungen von Trainer Sami Hyypiä ebenfalls gegen die Innerschweizer ein aus Zürcher Sicht vernünftiges letztes Meisterschaftsviertel eingeläutet werden. Und dazu gehören bessere, konstantere Vorstellungen im eigenen Stadion. Den angestrebten Platz im Europacup, in der Europa League, wird sich die Mannschaft vermutlich via Cupsieg sichern müssen. In der Liga ist die Konkurrenz wohl zu weit entrückt.

Die beiden Super-League-Spiele vom Samstag:

Sion – Grasshoppers (bisherige Resultate der Saison 2015/16: 0:2, 3:2, 0:3). – 17.45 Uhr. – SR San. – Absenzen: Carlitos, Edimilson Fernandes, Kouassi, Lacroix, Pa Modou, Adao und Cmelik (alle verletzt); Senderos (gesperrt) und Basic (verletzt). Fraglich: – ; Barthe. – Statistik: Nur St. Gallen, Luzern (je 8 Punkte) und Lugano (5 Punkte) waren in den bislang neun Spielen des Frühjahrespensums schwächer als die Hoppers. Die lediglich neun Punkte für die Zürcher resultierten aus den Heimsiegen gegen Sion und den FC Zürich sowie drei Remis. Sion seinerseits gewann nur zwei seiner letzten neun Spiele gegen GC, beide im Tourbillon. Die Walliser, deren Ziel für das Restpensum ein neuerlicher Platz in der Europa League sein muss, stehen in einer einigermassen erfolgreichen Phase. Vier Siege wurden von zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen gegen YB und Basel, die Stärksten der Liga, unterbrochen. Letzten Mittwoch folgte das 1:1 im Nachtragsspiel daheim gegen St. Gallen.

Zürich – Luzern (2:5, 0:1, 2:1). – 20.00 Uhr. – SR Pache. – Absenzen: Alesevic, Etoundi, Kleiber, Sanchez, Schönbächler, Yapi (alle verletzt); Sarr, Jantscher (beide gesperrt), Fandrich und Brandenburger (beide verletzt). Fraglich: Koné; – . – Statistik: Der FC Zürich hat gerade seine beste Zeit in dieser Saison hinter sich gebracht, auch wenn zwei Siege und ein Unentschieden (in Basel) noch keine beeindruckende Serie sind. Das 4:0 gegen St. Gallen könnte für die Zürcher auch das Ende der Paralyse in den Heimspielen bedeuten. Einer der Tiefpunkte im Letzigrund war für die Zürcher das 2:5 gegen Luzern Ende August. Nimmt man die letzten vier Runden zum Vergleich, war der FCL mit zwei Siegen und zwei Unentschieden sogar noch ein wenig besser als der FCZ.

Rangliste: 1. Basel 27/66. 2. Young Boys 27/48. 3. Grasshoppers 27/42. 4. Sion 27/38. 5. Luzern 27/34. 6. Thun 27/33. 7. St. Gallen 27/31. 8. Zürich 27/29. 9. Vaduz 27/24. 10. Lugano 27/24.

(SDA)


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