Fiala erholt sich in seiner Heimat

Kevin Fiala verbringt eine Woche in der Ostschweiz. (Archiv)
Kevin Fiala verbringt eine Woche in der Ostschweiz. (Archiv) © AP Photo/Mark Humphrey
Kevin Fiala ist den Grossteil des Jahres in den USA unterwegs, wo er in der NHL auf höchstem Eishockey-Niveau spielt. Zurzeit erholt sich aber gerade in der Ostschweiz, seiner Heimat. TVO hat ihn auf dem Golfplatz besucht.

Kevin Fiala ist gut gelaunt, locker und entspannt. Der 20-Jährige, der seine Hockey-Karriere beim EHC Uzwil begann und mittlerweile in der besten Hockeyliga der Welt zuhause ist, verbringt eine Woche Urlaub in der Ostschweiz. «Es ist schön, ich kenne hier alles von meiner Kindheit», sagt Fiala. Dass er nicht mehr nur in der Schweiz lebt, ist seinem etwas gebrochenen Deutsch anzuhören.

«Bin noch nicht hundert Prozent fit»

Heute ist Kevin Fiala mit seinen Eltern auf dem Golfplatz in Erlen. «Ambitionen im Golfen habe ich keine, ich bin circa drei bis fünf Mal pro Jahr auf dem Platz», sagt der junge Mann. Einen Grossteil des Jahres verbringt Kevin Fiala in den USA, wo er bei den Nashville Predators unter Vertrag steht.

Dort hat er sich Ende April 2017 auch den Oberschenkel gebrochen. Momentan befindet sich der Eishockey-Profi noch in der Aufbau-Phase. «Ich bin bei 80 bis 90 Prozent Leistung», sagt Fiala. Jeden Tag fühle er sich besser. «Ich bin auf einem guten Weg, der aber noch lange ist.»

«Ich will wieder einen Stammplatz»

Kevin Fiala hatte sich in der letzten Saison einen Stammplatz in der Mannschaft erkämpft. Trotz Verletzung will er diesen in der neuen Saison zurück erobern. «Die Welt der NHL ist schon ein wenig anders als hier.» Unterstützung erhalte er von seinem Team, wie auch seinen Eltern und seinem Umfeld. «Ich will etwas zurückgeben und das kann ich tun, in dem ich alles gebe.»

Wichtig sind für Fiala vor allem seine Eltern. Sein Vater, Jan Fiala, hat in seiner Aktivlaufbahn einige Spiele in der NLA gespielt. «Mein Vater weiss viel über Hockey, er analysiert alle meine Spiele und sagt mir wie ich mich verbessern kann», sagt Kevin Fiala. Er höre seinem Vater gerne zu.

Auch mental unterstützen ihn Mutter und Vater. «Mit Facetime sind wir sehr regelmässig in Kontakt.» Seine Eltern kennen ihn ganz genau. «Ich vermisse sie sehr, aber sie besuchen mich regelmässig.»

«Vielleicht gehen wir noch auf den Säntis»

Mit in die Ostschweiz gereist ist die Freundin von Kevin Fiala. Ursprünglich kommt sie aus Schweden. «Wenn das Wetter schön ist, gehen wir vielleicht noch auf den Säntis.» Auch in St.Gallen, Zürich und am Bodensee seien sie diese Woche schon gewesen.

Am Sonntag verlässt Kevin Fiala seine Heimat bereits wieder, um sich dem Eishockey zu widmen. Schliesslich will er nächste Saison «wieder voll angreifen und noch besser spielen».

(led/enf)


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