Flims: Philippiner ertrinkt im Caumasee

Der Philippiner wollte zu einer Insel im See schwimmen.
Der Philippiner wollte zu einer Insel im See schwimmen. © Kapo Graubünden
In Flims hat sich am Samstagmittag ein Badeunfall ereignet. Ein Mann ertrank beim Versuch, auf eine Insel zu schwimmen.

Der 25-jährige im Kanton Zürich wohnhafte Philippiner beabsichtigte im Strandbad des Caumasees zusammen mit einem Kollegen vom Ufer zur zirka fünfzig Meter entfernten Insel zu schwimmen. Dort wollten sie die aus vier weiteren Personen bestehende restliche Gruppe treffen. Diese befand sich mit einem Pedalo ebenfalls auf dem Weg zur Insel. Der Kollege des 25-Jährigen schwamm ihm einige Meter voraus.

Nähe des Ufers gesunken

Der Mann geriet kurz nach Verlassen des Ufers in Schwierigkeiten und kämpfte darum, über Wasser zu bleiben. Passanten wurden auf die Hilferufe des Kollegen aufmerksam und eilten gemeinsam mit weiteren Badegästen zu Hilfe.

Nach kurzer Zeit konnte der inzwischen gesunkene Mann aus einer Tiefe von zirka zwei Metern geborgen werden. Unverzüglich wurde damit begonnen, den Mann zu reanimieren. Die Reanimation wurde durch den örtlichen Notarzt, ein Ambulanzteam sowie die Rega-Crew fortgeführt.

Keine Rettung möglich

Mit der Rega wurde der Mann in kritischem Zustand ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen, wo er am Samstagnachmittag verstarb. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft hat die Kantonspolizei Graubünden die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. (red)


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