FM1-Hörer schlagen Promis im Curling

Von Stephanie Martina
Curling-Neuling Tranquillo Barnetta erhält Anweisungen von Skip Silvana Tirinzoni
Curling-Neuling Tranquillo Barnetta erhält Anweisungen von Skip Silvana Tirinzoni © FM1Today/Stephanie Martina
Bevor das Eis im St.Galler Eisportzentrum Lerchenfeld ab heute den besten Curlerinnen und Curlern Europas gehört, haben sich am Donnerstagabend FM1-Hörer und ein Promi-Team duelliert. Während sich Hörerin Corinne wünschte, besser gespielt zu haben, wollte Tranquillo Barnetta Thermounterwäsche.

«Es ist nicht so einfach, wie es jeweils im Fernseher aussieht», gesteht Tranquillo Barnetta nach dem Promi-Game. Der FCSG-Spieler stand am Donnerstagabend auf dem Aussenfeld des Eissportzentrums Lerchenfeld das erste Mal auf einer Curlingbahn. Weil ihm die Übung fehle, seien die meisten seiner Steine entweder zu lang oder zur kurz gewesen. «Nicht nur das richtige Tempo zu finden, war schwierig, es war schon eine Herausforderung, beim Abstossen nicht umzufallen», sagt Barnetta.

Barnetta spielt den Stein zu weit:

Diese Sorgen brauchte sich FM1-Hörerin und Gewinnerin des Promi-Games Corinne Dähler nicht zu machen. Die St.Gallerin spielte bis vor drei Jahren Curling in einem Verein und nahm an Turnieren teil. Entsprechend optimistisch zeigte sie sich vor dem Spiel: «Wir sind überzeugt, dass wir gewinnen können. Mein Papi und ich sind erfahrene Curler und meine Schwester und meine Freundin sind auch nicht untalentiert.»

FM1-Hörer gewinnen knapp

Corinne behielt Recht, auch wenn der Sieg des FM1-Hörer-Teams knapp ausfiel: 2:1 besiegten Corinne, ihr Vater Albert, ihre Schwester Irina und ihre Freundin Claudia das Promi-Team. Leichtathletin Selina Büchel, die gemeinsam mit Tranquillo Barnetta, Snowboardprofi Julie Zogg und Jonas Schneider von «The Blackouts» das Promi-Team bildete, nahm es sportlich: «Es war cool und wir haben gut mitgehalten, obwohl im FM1-Hörer-Team erfahrene Curler dabei waren.»

Corinnes Team gewinnt das erste End:

Barnetta wünscht sich Thermounterwäsche

«Es hat riesigen Spass gemacht, auch wenn es mir nicht so gut gelaufen ist, wie ich mir das erhofft hatte. Es war auf jeden Fall schön, dass so viele Zuschauer da waren, die mitgefiebert haben», sagte Corinne nach dem Spiel. Nach zwei Ends – wie die einzelnen Spielrunden im Curling genannt werden – waren alle durchgefroren und hatten Lust auf ein wärmendes Fondue. «Meine Zehen sind richtig kalt und ich hätte Thermounterwäsche anziehen sollen», scherzte Barnetta nach dem Spiel. Dafür sei er jetzt schon gerüstet für den bevorstehenden Match gegen Lugano am Samstagabend. «Dort wird es bestimmt nicht wärmer sein, zumal wir ja kurze Hosen tragen. Dafür rennen wir etwas mehr, dann gleicht sich das aus.»

Die Stadt St.Gallen ist ab heute Freitag Austragungsort der Curling-Europameisterschaften 2017. Vom 17. bis am 25. November werden im Eissportzentrum Lerchenfeld über 200 Athleten mit Stein und Besen um den Titel des Europameisters kämpfen. Die teilnehmenden Sportlerinnen und Sportler kommen aus über 25 Nationen. Informationen und Tickets gibt es hier.

(stm)


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