Fondue Chinoise macht krank

Schweizer lieben Fondue Chinoise an Weihnachten.
Schweizer lieben Fondue Chinoise an Weihnachten. © KEYSTONE/Lukas Lehmann
Weihnachten steht vor der Tür – und damit auch das grösste aller Festessen: Fondue Chinoise. Aber Achtung: Fondue Chinoise kann ganz schön gefährlich sein! Denn wer es falsch zubereitet, verbringt seine Feiertage statt am leuchtenden Weihnachtsbaum auf dem einsamen, stillen Örtchen. Der Bund warnt.

Für manche gehört Fondue Chinoise zu Weihnachten wie das Käsefondue auf die Skipiste. Doch das geliebte Gericht kann sich ganz schnell in ein schmerzhaftes Übel verwandeln: Campylobacter heisst das böse Bakterium. Es ist die häufigste Ursache für üble Durchfallerkrankungen. Rund 7’000 bis 8’000 Fälle von Campylobacteriose – so heisst die Erkrankung durch das Bakterium Campylobacter – registriert der Bund pro Jahr.

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“Unsachgemässer Umgang mit Geflügel”

Gerade zu Festtagen häuft sich die Erkrankung, schreibt das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen. Grund für die Erkrankung ist “der unsachgemässe Umgang mit rohem Fleisch, vor allem mit Geflügelfleisch, das oft mit dem Campylobacter-Bakterium kontaminiert ist.” Der Konsum von Fleischfondue wie eben das Fondue Chinoise erhöhe das Risiko einer Infektion – insbesondere, wenn dabei frisches Geflügel verwendet werde.

Wer die Feiertage ohne Magenkrämpfe und regelmässige Sturmgänge auf den Thron hinter sich bringen will, der beachte folgende Tipps des Bundes:

-Wer rohes Poulet zubereitet, sollte auf eine gute Küchenhygiene achten. Das gilt natürlich allgemein während des ganzen Jahres und nicht nur für das Fondue Chinoise an Weihnachten. Das rohe Fleisch darf nicht in Berührung mit anderen Speisen wie etwa Salat oder andere Beilagen in Berührung kommen.

-Man sollte immer zwei Teller beim Fondue Chinoise anrichten: auf dem einen wird das rohe Fleisch gelagert, auf dem anderen kann man das gekochte Fleisch anrichten. Denn die Grundregel lautet: Richtig trennen. Man soll für Lebensmittel, die gekocht werden, und solche, die man roh isst, immer verschiedene Kücheninstrumente benutzen, wie beispielsweise das Küchenmesser oder -brettli.

Wer sich an diese Regeln hält, kann in Sicherheit sein geliebtes Fondue Chinoise geniessen. In diesem Sinne: frohes, Campylobacter-freies Fest!

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(red)


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