Formstarke Genfer mit viertem Sieg in Serie

Die Genfer jubeln nach dem Sieg in der Overtime gegen die enttäuschten Bieler
Die Genfer jubeln nach dem Sieg in der Overtime gegen die enttäuschten Bieler © KEYSTONE/PETER SCHNEIDER
Genève-Servette entscheidet auch das zweite Kräftemessen des Wochenendes mit dem EHC Biel zu seinen Gunsten. Die Genfer siegen auswärts in einer unterhaltsamen Partie 5:4 nach Verlängerung. 

Zwar legte Biel im Vergleich zum Vortag und der 1:5-Niederlage in Genf eine klare Leistungssteigerung hin. Eine nach wie vor hohe Fehleranfälligkeit in der Defensive und eine mangelnde Chancenauswertung verhinderten schliesslich den ersten Bieler Sieg im neuen Jahr. Allein im Schlussdrittel verpassten Niklas Olausson, Ahren Spylo und kurz vor Schluss Matthias Rossi ausgezeichnete Möglichkeiten zur Siegsicherung.

Servette hatte im zweiten Drittel einen 1:2-Rückstand durch einen Doppelschlag von Tom Pyatt und Marco Pedretti innert 19 Sekunden zu einem 3:2 verwandelt. Doch Biel riss die Führung noch vor der zweiten Pause wieder an sich. Dave Sutter mit seinem zweiten Treffer an diesem Nachmittag und Gaetan Haas (in Unterzahl) hatten für die Gastgeber getroffen.

Im Schlussdrittel konnte sich Marco Pedretti ebenfalls als Doppeltorschütze auszeichnen. Der Genfer Stürmer traf nach 53 Minuten zum 4:4-Ausgleich. Damit hat der 24-Jährige, der wie Genfs Topskorer Matt D’Agostini an diesem Wochenende insgesamt dreimal traf, seine Torausbeute aus dieser Saison mehr als verdoppelt.

In der Verlängerung waren schliesslich nur noch 1,2 Sekunden zu spielen, als Kevin Romy den Genfern mit seinem Treffer den Zusatzpunkt und damit den vierten Sieg in Serie sicherte.

Biel – Genève-Servette 4:5 (2:1, 2:2, 0:1, 0:1) n.V.

5989 Zuschauer. – SR Fischer/Mollard, Borga/Fluri. – Tore: 9. Herburger (Haas/Ausschluss Douay) 1:0. 11. D’Agostini (Lombardi) 1:1. 19. Dave Sutter (Spylo, Tschantré) 2:1. 24. (23:42) Pyatt (D’Agostini/Ausschluss Dave Sutter) 2:2. 25. (24:03) Pedretti (Slater) 2:3. 28. Dave Sutter (Macenauer/Ausschluss Simek) 3:3. 36. Haas (Ausschluss Jelovac!) 4:3. 53. Pedretti (Slater) 4:4. 65. (64:59) Romy (Simek) 4:5. – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Biel, 4mal 2 plus 10 Minuten (Simek) gegen Genève-Servette. – PostFinance-Topskorer: Arlbrandt; D’Agostini.

Biel: Rytz; Maurer, Dufner; Nicolas Steiner, Jecker; Dave Sutter, Huguenin; Jelovac, Wellinger; Arlbrandt, Olausson, Herburger; Rossi, Macenauer, Berthon; Tschantré, Gaëtan Haas, Spylo; Ehrensperger, Fabian Sutter, Fabian Lüthi.

Genève-Servette: Mayer; Vukovic, Bezina; Loeffel, Mercier; Antonietti, Iglesias; Chuard; Jérémy Wick, Slater, Pedretti; D’Agostini, Lombardi, Pyatt; Simek, Romy, Rubin; Douay, Jacquemet, Roland Gerber.

Bemerkungen: Biel ohne Fey, Joggi, Wetzel, Daniel Steiner (alle verletzt) und Moss (überzähliger Ausländer), Genève-Servette ohne Almond, Fransson, Kast und Traber (alle verletzt), Rod, Riat und Descloux (alle U20-WM). Lattenschuss D’Agostini (54.). Timeout Genève-Servette (54.).

(SI)


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