Franz Hohler mag es nicht, wenn ihm sein Handy frech kommt

Wenn ihn sein Handy nervt, stellt Franz Hohler ihm einfach den Saft ab. (Archiv)
Wenn ihn sein Handy nervt, stellt Franz Hohler ihm einfach den Saft ab. (Archiv) © KEYSTONE/GAETAN BALLY
Handybefehle wie “Stellen Sie eine DfÜ-Verbindung manuell her” kann Franz Hohler nicht leiden. Sein Rezept: Erstens Reboot tut immer gut; und zweitens keine Updates zulassen. Sonst verwandelt die Auto-Korrektur den Herrn “Schubiger” in “Schäbiger” – nicht gerade nett.

Manchmal macht die Auto-Korrektur auch Sachen, die dem Autor und Kabarettisten gefallen: etwa, indem sie die Gemeinde Dietikon in die antike Strophenform “Distichon” verwandelt.

Die Anregung der “Schweizer Familie”, Beobachtungen wie diese für ein Bühnenprogramm zu nutzen, will Hohler nicht aufnehmen. Er wolle nur noch schreiben, wandern und Lesungen halten, sagt er. Mit 72 sollte man sich erlauben dürfen, nur noch das zu tun, was einem gefällt.

(SDA)


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