Freiheitsstatue soll trotz «Shutdowns» öffnen

Der Gliedstaat New York rettet die Freiheitsstatue vor dem Sparzwang der US-Regierung und will den Weiterbetrieb für Besucher sicherstellen.
Der Gliedstaat New York rettet die Freiheitsstatue vor dem Sparzwang der US-Regierung und will den Weiterbetrieb für Besucher sicherstellen. © KEYSTONE/AP/MARK LENNIHAN
Die wegen des Zwangsstillstands der US-Regierung vorübergehend geschlossene Freiheitsstatue soll am Montag wieder für Besucher öffnen. Der Bundesstaat New York werde die Kosten von 65’000 Dollar für den Betrieb der Statue und des Einwanderungsmuseums übernehmen.

Dies teilte der demokratische Gouverneur Andrew Cuomo am Sonntag (Ortszeit) mit. «Die Freiheitsstatue ist ein Symbol von Freiheit und der Chancen für alle, und es ist eine grosse Ungerechtigkeit, dass sie die Unfähigkeit dieser Regierung zum Schliessen gebracht hat.»

Rund 4,5 Millionen Menschen besuchen jedes Jahr Liberty Island im Hafen von New York, auf dem die Freiheitsstatue steht. Am Samstag hatte der National Park Service, der Liberty und Ellis Island unterhält, mitgeteilt, dass die beiden Inseln wegen des «Shutdowns» der US-Regierung vorübergehend geschlossen werden müssten. Bereits gekaufte Tickets würden erstattet. Rund 10’000 Besucher pro Tag seien daraufhin abgewiesen worden, sagte Gouverneur Cuomo. Der Zwangsstillstand der Regierung wegen Geldmangels betrifft alle nicht «essenziellen» Bereiche und Behörden des Regierungsapparats.

(SDA)


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