Fribourg kehrt die Partie im Schlussdrittel

Der HC Davos strebt gegen Lugano nach zwei Niederlage in Serie einen Heimsieg an.
Der HC Davos strebt gegen Lugano nach zwei Niederlage in Serie einen Heimsieg an. © KEYSTONE/PETER SCHNEIDER
Leader Fribourg-Gottéron entscheidet auch das zweite Spiel dieser Saison gegen Meister Davos für sich. In einer intensiven Partie gewinnen die Freiburger durch ein Eigentor Samuel Guerras 4:2. Fribourg gegen Davos – das heisst Emotionen gegen Hochgeschwindigkeits-Hockey und fast immer viele Tore.

Die beiden Teams enttäuschten die gut 6000 Fans auch gestern Abend nicht. Die beiden HCD-Ausländer Devin Setoguchi (4.) und Dick Axelsson (31.) brachten die Bündner zweimal in Führung, doch im letzten Drittel drehten die formstarken Freiburger die Partie mit drei Toren und feierten so den achten Sieg im achten Heimspiel.

Der Sieg Gottérons war letztlich glücklich. Zum einen fiel das Salminen zugeschriebene 3:2 gut drei Minuten vor Schluss, als Verteidiger Guerra die Hereingabe ins eigene Tor ablenkte und so den einmal mehr sehr starken Goalie Leonardo Genoni düpierte. Danach kam HCD-Coach Arno Del Curto nicht einmal dazu, Genoni für einen Schlussspurt zu ersetzen. 28 Sekunden vor Schluss entwischte der schnelle Greg Mauldin und bezwang den Davoser Keeper zum 4:2.

Im Schlussabschnitt fehlte Davos letztlich das Glück, das es in den ersten beiden Dritteln gehabt hatte, als Fribourg die bessere Mannschaft war und deutlich mehr Chancen hatte. Vor allem die Paradelinie mit Julien Sprunger, der die ersten beide Tore schoss, Andrej Bykow und dem überzeugenden Finnen Salminen überzeugte auf der ganzen Linie.

Fribourg-Gottéron – Davos 4:2 (1:1, 0:1, 3:0)

6173 Zuschauer. – SR Fonselius (Fi)/Stricker, Bürgi, Huggenberger. – Tore: 4. Setoguchi (Axelsson) 0:1. 17. Sprunger (Bykow, Salminen) 1:1. 31. Axelsson (Forster, Genoni/Ausschluss Ngoy) 1:2. 47. Sprunger (Bykow, Salminen) 2:2. 57. Salminen 3:2 (Eigentor Guerra). 60. (59:32) Mauldin 4:2. – Strafen: 3mal 2 Min. gegen Fribourg, 5mal 2 plus 10 (Schneeberger) Minuten gegen Davos. – PostFinance-Topskorer: Bykow; Lindgren.

Fribourg-Gottéron: Conz; Kamerzin, Ngoy; Rathgeb, Picard; Maret, Schilt; Camperchioli; Neukom, Gardner, Plüss; Mauldin, Schmutz, Mottet; Sprunger, Bykow, Salminen; Fritsche, Rivera, Vauclair.

Davos: Genoni; Du Bois, Guerra; Heldner, Forster; Schneeberger, Paschoud; Brejcak, Jung; Sciaroni, Ambühl, Dino Wieser; Setoguchi, Lindgren, Axelsson; Marc Wieser, Walser, Sieber; Simion Aeschlimann, Jörg.

Bemerkungen: Fribourg ohne Pouliot (gesperrt), Abplanalp, Loichat und Pivron, Davos ohne Corvi, Kindschi, Ryser und Paulsson (alle verletzt). 23. Pfostenschuss Sprunger. 57. Timeout Davos.

(SI)


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