Fribourg siegt dank starkem Powerplay

Fribourg Gottéron freut sich in Biel über den ersten Sieg seit drei Meisterschaftsspielen
Fribourg Gottéron freut sich in Biel über den ersten Sieg seit drei Meisterschaftsspielen © KEYSTONE/SANDRO CAMPARDO
Die Nationalmannschaftspause scheint Fribourg gut getan zu haben. Nach drei Niederlagen mit einem Torverhältnis von 4:14 kehrt Gottéron mit dem 3:1 in Biel zum Siegen zurück. Die Gäste sorgten im Powerplay für die Differenz, erzielten sie doch alle drei Tore mit einem Mann mehr.

Das 1:0 erzielte Yannick Rathgeb bereits nach 100 Sekunden mit einem Handgelenkschuss von der blauen Linie. Der 20-jährige Verteidiger, der auf diese Saison hin vom amerikanischen Juniorenteam Plymouth Whalers zu Fribourg gewechselt war, hatte auch bei den Toren von Rückkehrer Sakari Salminen (neun Sekunden vor der zweiten Pause) und Julien Sprunger (47.) seinen Stock im Spiel. Es waren die NLA-Skorerpunkte zehn bis zwölf für Rathgeb.

Das wegen der Hirnerschütterung von Greg Mauldin mit nur drei Ausländern angetretene Gottéron führte beim zweiten Sieg in den letzten sieben Auswärtsspielen die feinere Klinge. Dank den drei Zählern löste es die punktgleichen ZSC Lions als Leader ab – die Stadtzürcher hatten am Donnerstag gegen Genève-Servette 3:4 nach Penaltyschiessen verloren und waren spielfrei.

Die Bieler, die zum fünften Mal in Serie gegen Fribourg verloren, trafen ebenfalls in Überzahl. Das 1:1 von Fabian Sutter (10.) war allerdings ein Eigentor. Die Seeländer verliessen nun in elf der letzten 15 Partien das Eis als Verlierer.

Biel – Fribourg-Gottéron 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)

6521 Zuschauer (ausverkauft). – SR Stricker/Vinnerborg, Espinoza/Kovacs. – Tore: 2. Rathgeb (Ausschluss Macenauer) 0:1. 10. Fabian Sutter (Lüthi/Ausschluss Ngoy) 1:1 (Eigentor). 40. (39:51) Salminen (Rathgeb/Ausschluss Joggi) 1:2. 47. Sprunger (Salminen, Rathgeb/Auschluss Stapleton) 1:3. – Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (Joggi) gegen Biel, 5mal 2 plus 10 Minuten (Mottet) gegen Fribourg-Gottéron. – PostFinance-Topskorer: Stapleton; Bykow.

Biel: Rytz; Jecker, Dufner; Maurer, Huguenin; Jelovac, Wellinger; Dave Sutter, Fey; Wetzel, Ehrensperger, Joggi; Rossi, Macenauer, Stapleton; Daniel Steiner, Fabian Sutter, Herburger; Lüthi, Tschantré, Spylo.

Fribourg-Gottéron: Conz; Schilt, Ngoy; Rathgeb, Picard; Maret, Abplanalp; Camperchioli; Neukom, Gardner, Vauclair; Mottet, Pouliot, Plüss; Sprunger, Bykow, Salminen; Fritsche, Schmutz, Rivera; Pivron.

Bemerkungen: Biel ohne Olausson, Arlbrandt, Nicholas Steiner und Haas. Fribourg-Gottéron ohne Mauldin, Loichat und Kamerzin (alle verletzt).

(SI)


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