Fünfter Sieg de suite für Servette

Trainer Chris McSorley befindet sich mit Genève-Servette auf einer Erfolgswelle
Trainer Chris McSorley befindet sich mit Genève-Servette auf einer Erfolgswelle © Keystone/GIAN EHRENZELLER
Servette lässt sich auch von Davos nicht stoppen. Beim Meister resultiert für die Equipe von Coach Chris McSorley beim 3:2 der fünfte Sieg in Serie. Das 4:3 am Dienstag gegen den tschechischen Topklub Liberec war der siebente Sieg in Serie für den HCD gewesen.

Dennoch war Trainer Arno Del Curto mit den Leistungen seiner Mannschaft nur bedingt zufrieden. Dass die Bündner einiges von ihrer Bestform entfernt sind, zeigte das Wochenende – 0:6 bei den SCL Tigers, 2:3 zuhause gegen Genève-Servette.

Gegen Servette gerieten die Davoser schon nach 56 Sekunden in Rückstand. Das Tor erzielte Matt D’Agostini, der bereits am Donnerstag beim 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen gegen die ZSC Lions dreimal erfolgreich gewesen war. In der 11. Minute erhöhte Matthew Lombardi in seiner zweiten Partie nach einer Knöchelverletzung auf 2:0, in dem er HCD-Keeper Leonardo Genoni von hinter der Torlinie anschoss. Auch beim 1:3 von Juraj Simek (32.), der erstmals seit der Rückkehr zu Servette traf, sah Genoni nicht gut aus.

Insofern konnten es die Genfer verkraften, dass dem schwachen HCD durch Andreas Ambühl (23.) der sechste Shorthander in dieser Saison gelang. Allerdings wurde es nach dem 2:3 von Beat Forster (57.) nochmals spannend. Eine Minute später verschoss Dario Simion einen Penalty und vergab damit die grosse Chance zum Ausgleich. Deshalb kam Servette zum fünften Sieg in Serie.

Davos – Genève-Servette 3:2 (0:2, 1:1, 1:0)

4345 Zuschauer. – SR Koch/Vinnerborg, Bürgi/Wüst. – Tore: 1. (0:56) D’Agostini (Romy, Bezina) 0:1. 11. Lombardi (D’Agostini) 0:2. 23. Ambühl (Dino Wieser/Ausschluss Axelsson!) 1:2. 32. Simek (Iglesias) 1:3. 57. Forster (Sciaroni, Dino Wieser) 2:3. – Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Davos, 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. – PostFinance-Topskorer: Lindgren; Loeffel.

Davos: Genoni; Brejcak, Jung; Heldner, Forster; Schneeberger, Kindschi; Forrer, Paschoud; Ambühl, Walser, Axelsson; Marc Wieser, Lindgren, Paulsson; Simion, Aeschlimann, Jörg; Sciaroni, Dino Wieser; Ryser.

Genève-Servette: Mayer; Antonietti, Fransson; Iglesias, Bezina; Loeffel, Mercier; Chuard; Simek, Slater, Jacquemet; D’Agostini, Romy, Rubin; Riat, Lombardi, Rod; Douay, Kast, Gerber; Pedretti.

Bemerkungen: Davos ohne Setoguchi (gesperrt), Du Bois, Guerra, Sieber und Corvi. Genève-Servette ohne Pyatt, Picard, Almond, Bays, Traber, Vukovic (alle verletzt) und Wick (gesperrt). – 29. Slater verletzt ausgeschieden. – Pfostenschüssen: 41. Riat, 52. Ambühl. – 58. Simion verschiesst Penalty. – Timeout Servette (59:06). – Davos ab 59:06 ohne Goalie.

(SI)


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