Für Binsack ist ihre Nordpol-Expedition nicht nur eitel Freude

Evelyne Binsack - hier vor einem Jahr beim Internationalen Alpensymposium - ist unterwegs zum Nordpol, um neue Erfahrungen für Vorträge und Bücher zu sammeln. Ein Schleck ist das nicht, gibt sie zu. (Archiv)
Evelyne Binsack - hier vor einem Jahr beim Internationalen Alpensymposium - ist unterwegs zum Nordpol, um neue Erfahrungen für Vorträge und Bücher zu sammeln. Ein Schleck ist das nicht, gibt sie zu. (Archiv) © KEYSTONE/PETER KLAUNZER
Am Samstag hat sich die Schweizer Extrem-Alpinistin Evelyne Binsack aufgemacht Richtung Nordpol: zuerst 5500 Kilometer allein auf dem Velo zum Nordkap, dann 550 Kilometer mit Skiern und Schlitten im Team durch Grönland. Sie freut sich jetzt schon, wenn’s vorbei ist.

“Dass ich mich auf die Exkursion freue, kann ich nicht sagen. So eine Reise ist die totale Entbehrung”, gestand die 49-jährige Powerfrau gegenüber “Glanz & Gloria”. Ausserdem kostet sie die Expedition, die voraussichtlich bis zum 22. September dauert, ihre ganzen Ersparnisse, 60’000 bis 100’000 Franken schätzt sie.

Gut tun wird ihr erst das Erreichen des Ziels und die Rückkehr. In der Willensforschung heisse das “Belohnungsaufschub”. Lohnen tut sich der Stress auch wegen dem Zuwachs an Erfahrung: Das gibt Stoff für Vorträge und ein Buch. Und dann füllt sich auch wieder die Kasse.

(SDA)


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