“Gault Millau”-Koch isst am liebsten auswärts

Nenad Mlinarevic ist "Gault Millau"-Koch des Jahres: Dennoch lässt er sich nur ungern als "Künstler" loben. (Archiv)
Nenad Mlinarevic ist "Gault Millau"-Koch des Jahres: Dennoch lässt er sich nur ungern als "Künstler" loben. (Archiv) © /KEYSTONE/URS FLUEELER
Die Arbeitstage von “Gault Millau”-Koch des Jahres, Nenad Mlinarevic, sind lang. Nach Feierabend möge er die Kochlöffel meistens nicht noch einmal schwingen, gibt er zu. “Ehrlich gesagt gehe ich lieber auswärts essen. Ich räume nicht gerne auf.”

Ausserdem sei sein Kühlschrank meistens leer, sagte der 34-Jährige im Interview mit der “Berner Zeitung”. Nach seinen 10- bis 12-Stunden-Arbeitstagen gehe er “immer in die gleichen, simplen Restaurants”, in denen er wisse, was er aufgetischt bekomme.

Vor seiner Zeit als Sternekoch arbeitete der Zürcher bei McDonalds – neben seinem regulären Job im Restaurant notabene. “Ich musste mein Budget aufbessern. Am Sonntag ging ich Burger braten und roch am Abend wie eine Friteuse.” Geerdet ist er bis heute geblieben. Wenn ihm die Gäste sagen, er sei ein Künstler, antwortet Mlinarevic: “Nein, ich bin nur Koch!”

(SDA)


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