Geheime Gespräche im Bergbahn-Streit

Wie weiter mit den Bergbahnen?
Wie weiter mit den Bergbahnen? © Facebook/Bergbahnen Wildhaus
Das Seco, Vertreter des Kantons St.Gallen, die Bergbahnen Wildhaus und die Toggenburg Bergbahnen treffen sich diese Woche zu vertraulichen Gesprächen, um den Bergbahn-Streit im Toggenburg zu lösen.

Wie das Bundesamt für Wirtschaft, Seco, auf Anfrage des SRF Regionaljournal mitteilt, seien die Gespräche vertraulich, deshalb würden keine Details bekannt gegeben. Einzig: «Das Seco ist im Gespräch mit den beiden Bergbahn-Unternehmen im Toggenburg und dem Kanton St.Gallen, um Möglichkeiten einer besseren Zusammenarbeit auszuloten.»

Offenbar soll es bei diesen Gesprächen um ein Darlehen von fünf Millionen Franken aus den Mitteln der Neuen Regionalpolitik gehen, die vom Bund und den Kantonen finanziert werden. Die Bergbahnen Wildhaus haben dieses Darlehen für den Ausbau der Skilifte beantragt, die St.Galler Regierung will die Gelder jedoch nicht sprechen, bis der Streit der beiden Bergbahnen nicht beigelegt ist.

Im Streit geht es um ein Kaufangebot, dass die Toggenburg Bergbahnen in der Zeitung für die Bergbahnen Wildhaus machten. Diese fühlten sich vom Angebot hintergangen.

(red.)


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