Geht doch! FCSG endlich kämpferisch

Geht doch! FCSG endlich kämpferisch
© (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Der FC St. Gallen hat nach dem desolaten Cup-Auftritt die Spur wieder gefunden und schlägt den FC Luzern mit einer kämpferischen Leistung mit 1:0. Wille, Einsatz und Leistung haben gestimmt. Hier gibt es die Einzelkritik der St. Galler Spieler.

Tor:

Daniel Lopar: Note 4,5. Immer da, wenn es ihn braucht. Ein Ruhepol in der doch noch immer ab und an hektisch-konfusen Defensive. Strahlt enorme Ruhe und Sicherheit aus.

 

Verteidigung:

Silvan Hefti: Note 4,0. Genügend, ganz klar. Solid in der Abwehrarbeit und auf der Gegenseite mit der einen oder anderen Flanke vor das gegnerische Tor. Darf noch etwas mutiger werden, aber das kommt schon.

Martin Angha: Note 4,5. Spielte erstmals seit langem da, wo er eigentlich auch hingehört – in der Innenverteidigung. Nicht so stilsicher wie Wiss zwar, aber dennoch mit einem engagierten Auftritt. Wenn er so weitermacht, ist sein erstes Kopfballtor nur noch eine Frage der Zeit.

Roy Gelmi: Note 4,5. Der St. Galler Jung-Captain hatte die Sache ziemlich gut im Griff. Scheint seinen Tritt nun auch zu finden, wenn nicht “Über-Verteidiger” Wiss neben ihm steht. Gefällt!

Mickaël Facchinetti: Note 4,0. Kam neu ins Teams. Muss sein Plätzchen noch finden. Offensiv war er inexsistent.

 

Mittelfeld:

Steven Lang: Note 5,0. Der beste Mann im St. Galler Mittelfeld. Wenn etwas ging, dann über ihn. Praktisch an allen Situationen mitbeteiligt. Immer mit Übersicht am Geschehen beteiligt.

Danijel Aleksic: Note 4,5. Auch der Serbe wusste wieder zu gefallen. Ausässig, giftig und mit dem einen oder anderen öffnenden Pässchen.

Mario Mutsch: Note 3,5. Nicht unbedingt ein schwaches, aber auch kein überzeugendes Spiel des Luxemburgers. Hatte leistungsmässig gegen seine Mittelfeld-Gspänli wieder einmal das Nachsehen. Von ihm muss einfach mehr kommen.

Geoffrey Tréand: Note 4,5. Er kann es ja. Willig, kämpferisch. Und Aufgeben ist für den Mann keine Option. Bereitete den Treffer zum 1:0 vor. Schön gemacht.

 

Sturm:

Edgar Salli: Note 5,0. Der St. Galler Matchwinner. Nicht nur wegen seinem siegbringenden Tor, sondern auch seinem Einsatz. Rannte enorm viel und zeigte, dass er wesentlich besser spielen kann, wenn man ihm einen Partner zur Seite stellt.

Dzengis Cavusevic: Note 4,0. Ein engagierter, wenn auch sehr glückloser Auftritt. Cavusevic war ein Wadenbeisser ohne Fortune, ein echter Arbeiter.

 

FM1Today-Teamschnitt (Durchschnitt aller 11 Stammspieler): 4,4

Fazit: Joe Zinnbauer ist die Wiedergutmachung gegen den FC Luzern geglückt. Tragisch eigentlich nur, dass es für diese Leistung einen Tiefpunkt wie am Mittwoch brauchte. Auf dieser Leistung können die Ostschweizer aufbauen, wenn sie am nächsten Sonntag gegen Ex-Trainer Saibene in die Hosen steigen. Auch wenn dann nicht alles wieder eitel Sonnenschein sollte. Immerhin: Die Mannschaft kann fighten. Eine schöne Gewissheit.


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