Gemeinden weniger verschuldet

Den St.Galler Gemeinden geht es gut. (Symbolbild)
Den St.Galler Gemeinden geht es gut. (Symbolbild) © istock
Ein Grossteil der St.Galler Gemeinden hat 2016 mit einem Ertragsüberschuss abgeschlossen. Die Verschuldung der Gemeinden hat daher weiter abgenommen. Noch nie waren die Steuereinnahmen so gross.

Erstmals lagen im Jahr 2016 die Einnahmen der Gemeinden aus der einfachen Steuer über einer Milliarde Franken, schreibt der Kanton St.Gallen in einer Mitteilung. Aufgrunddessen konnte die Verschuldung der Gemeinden pro Einwohner weiter abgebaut werden, nun liegt sie durchschnittlich bei 535 Franken pro Kopf.

Ertragsüberschuss für Abschreibungen

67 von 77 politischen Gemeinden haben ihre Rechnung mit einem Ertragsüberschuss abgeschlossen. Insgesamt lag dieser bei 146,1 Millionen Franken, 20 Millionen Franken über dem Vorjahreswert.

Die Nettoerträge der Gemeinden (Grafik:pd)

Die Nettoerträge der Gemeinden (Grafik:pd)

Mit dem Überschuss konnten Abschreibungen von 75,2 Millionen Franken getätigt werden, ausserdem wurde das Eigenkapital erhöht. Am besten schloss Rapperswil-Jona ab, die Gemeinde erzielte einen Reingewinn von 1802 Franken pro Kopf. Berneck musste den grössten Aufwandüberschuss vermelden.

Wenig Investitionen führen zu weniger Verschuldung

Weil die Gemeinden im Kanton St.Gallen nur wenig investieren, können sie die Verschuldung verringern. Die Verschuldung der Gemeinden hat seit 1999 kontinuierlich abgenommen. 29 Gemeinden im Kanton St.Gallen sind mittlerweile schuldenfrei und weisen ein Nettovermögen aus. Die Gemeinden haben ausserdem ihre Einnahmen aus Steuern vergrössert.

Die Nettoschuld der Gemeinden pro Kopf. (Grafik:pd)

Die Nettoschuld der Gemeinden pro Einwohner. (Grafik:pd)

(enf)


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