Gemeinsam gegen billigen Importwein

Ostschweizer Winzer sind auf freiwillige Helfer angewiesen.
Ostschweizer Winzer sind auf freiwillige Helfer angewiesen. © TVO
Ostschweizer Weinbauern können mit günstigem Importwein nicht mithalten. Darum setzen die hiesigen Winzer auf Qualität. Und die beginnt schon bei der Traubenlese. Ein Besuch am Rebberg von Roman Rutishauser in Thal.

“Die sorgfältige Lese von Hand macht letztlich den Unterschied”, sagt Winzer Roman Rutishauser aus Thal.  Jede faule Traube wird von Hand aussortiert. 15 Personen arbeiten heute im Rebberg in Thal, darunter viele Freiwillige. “Ohne die Helfer aus dem Dorf könnte ich die Traubenlese nicht stemmen.”, sagt Winzer Roman  Rutishauser aus Thal. Die Winzerfamilie durfte schon immer auf Unterstützung aus dem Dorf zählen. Die meisten Freiwilligen kommen gerne und dies seit Jahren.

Lokale Prominenz im Rebberg

“Es macht mir Freude hier zu helfen. Es gibt interessante Gespräche während dem Wimmen”, sagt ein Freiwilliger. Sogar lokale Prominenz trifft man im sieben Hektar grossen Rebberg in Thal. Der Gründer des Openair St.Gallen, Freddy “Gagi” Geiger, hilft ebenfalls seit Jahren mit. “Du musst einen guten Job machen, sodass am Schluss ein Spitzenwein entsteht. Jeder muss absolute Toparbeit liefern”, sagt Geiger.

Handlese macht den Unterschied

“Die sorgfältige Lese von Hand macht letztlich den Unterschied zu den Weinen aus ausländischer Massenproduktion”, sagt Rutishauser. Jede faule Traube wird einzeln aussortiert. “Dank Handlese kommen bei uns nur die besten Trauben in den Wein.”

In dritter Generation

Rutishauser hat sich das ganze Jahr auf seine erste Wimmet als Betriebsleiter gefreut. Er hat das Weinbau-Unternehmen erst dieses Jahr von seinem Vater übernommen und führt den Betrieb nun bereits in der dritten Generation. (red.)

Zum TVO-Beitrag:


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