Genève-Servette bleibt im Hoch: 3:1 gegen Lausanne

Lausannes Goalie Cristobal Huet kassiert in Genf das 1:2
Lausannes Goalie Cristobal Huet kassiert in Genf das 1:2 © KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI
Wenn der Genève-Servette HC sogar das Léman-Derby gegen Lausanne gewinnt (3:1), stellt das einen vorzüglichen Beweis dafür dar, dass das Genfer Hoch weiter anhält. Denn Lausanne gilt als Genfs Angstgegner.

Seit dem Wiederaufstieg der Lausanner gewann das Team von Chris McSorley am Freitag erst zum dritten Mal in acht Anläufen ein Heimspiel gegen die Lausanner Defensivkünstler.

Servette siegte verdientermassen. Die Genfer agierten in der Offensive zielstrebiger und vor allem effizienter als Lausanne. Dennoch geriet die Partie nicht zum Torspektakel. Noch nie fielen in einem Léman-Derby in Genf mehr als fünf Tore, diesmal waren es vier.

Servette ging schon nach drei Minuten durch ein Powerplay-Tor von Timothy Kast in Führung. Paul Savary glich für Lausanne im zweiten Abschnitt aus, sechs Minuten später brachte Daniel Vukovic die Servettiens wieder in Führung. Im Schlussabschnitt stellte Matt D’Agostini Servettes 13. Sieg aus den letzten 15 Partien sicher.

Lausanne, das in der Tabelle auf Platz 7 verbleibt, verspielte möglichen Punktezuwachs in Über- und Unterzahl. Die Waadtländer kassierten das erste Gegentor nach 166 Sekunden mit einem Mann weniger auf dem Eis. Das Team von Heinz Ehlers konnte danach zweimal während insgesamt 116 Sekunden in doppelter Überzahl Powerplay spielen, realisierten aber kein Goal. Genfs Goalie Robert Mayer sorgte mit 28 Paraden dafür, dass Lausanne nicht mehr ins Spiel zurückfand.

Genève-Servette – Lausanne 3:1 (1:0, 1:1, 1:0)

7032 Zuschauer. – SR Küng/Massy, Abegglen/Mauron. – Tore: 3. Kast (Riat, Rod/Ausschluss Simon Fischer) 1:0. 24. Paul Savary 1:1. 30. Vukovic (Roland Gerber, Lombardi) 2:1. 46. D’Agostini (Bezina) 3:1. – Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3mal 2 Minuten gegen Lausanne. – PostFinance-Topskorer: D’Agostini; Pesonen.

Genève-Servette: Robert Mayer; Vukovic, Fransson; Loeffel, Mercier; Eliot Antonietti, Bezina; Iglesias; D’Agostini, Tom Pyatt, Pedretti; Simek, Romy, Riat; Jérémy Wick, Lombardi, Rod; Douay, Kast, Rubin; Roland Gerber.

Lausanne: Huet; Genazzi, Lardi; Gobbi, Leeger; Jannik Fischer, Stalder; Rytz, Nodari; Louhivaara, Miéville, Pesonen; Leblanc, Walsky, Simon Fischer; Danielsson, Froidevaux, Déruns; Sven Ryser, Paul Savary, Kneubuehler.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Almond, Bays, Jaquemet und Slater, Lausanne ohne Benjamin Antonietti, Augsburger, Bang, Florian Conz, Herren, Dario Trutmann (alle verletzt) und Hytönen (überzähliger Ausländer). – Pfostenschuss Danielsson (2.). – Timeout Genève-Servette (60.).

(SDA)


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