Genève-Servette steht unter Druck

Gekämpft, zweimal einen Rückstand aufgeholt und doch verloren: Servettes Damien Riat (im weissen Dress)
Gekämpft, zweimal einen Rückstand aufgeholt und doch verloren: Servettes Damien Riat (im weissen Dress) © KEYSTONE/ANTHONY ANEX
Nebst der finanziellen Sorgen akzentuieren sich bei Genève-Servette auch die sportlichen Probleme. Nach dem 4:5 in Freiburg n.P. beträgt der Vorsprung auf die SCL Tigers nur noch drei Punkte.

Die Servettiens – am 22. Dezember in der Tabelle noch auf Platz 4 – kassierten in Freiburg die fünfte Niederlage in den letzten sechs Runden.

Primär bot die Partie viel Spektakel. Gottéron führte bis zur 39. Minute mit 2:0. Servette glich aber gleich zweimal einen Zweitore-Rückstand aus. Zuerst stellten Tanner Richard (mit dem ersten persönlichen Goal nach elf Spielen) und Jeremy Wick auf 2:2. Später glichen Juraj Simek und Noah Rod nach 53 Minuten innerhalb von 29 Sekunden vom 2:4 zum 4:4 aus.

Fribourg ging im Schlussabschnitt die Kraft aus. Gottéron hatte schon am Freitag in Davos (5:6) viel Energie verbraucht, war bei der Heimfahrt aus Davos auch noch in einen Stau geraten und erst nach 3 Uhr in der Früh daheim angekommen. Die Freiburger konterten den Genfer Sturmlauf im Schlussabschnitt mit einem Zwischenspurt, der mit dem 3:2 durch Matthias Rossi (43.) und dem 4:2 durch Killian Mottet (47.) belohnt wurde.

Rossi und Andrey Bykow stellten im Penaltyschiessen schliesslich den Sieg sicher. Für Servette traf nur Nick Spaling.

Fribourg-Gottéron – Genève-Servette 5:4 (0:0, 2:1, 2:3, 0:0) n.P.

6500 Zuschauer (ausverkauft). – SR Mollard/Schrader (SUI/GER), Borga/Fluri. – Tore: 22. Bykow (Cervenka, Mottet) 1:0. 32. Mottet (Maret, Marchon) 2:0. 39. Richard (Wick/Ausschlüsse Abplanalp; Simek) 2:1. 42. (41:24) Wick (Da Costa) 2:2. 43. (42:21) Rossi (Bykow) 3:2. 47. Mottet (Slater) 4:2. 53. Simek (Fransson, Loeffel/Ausschluss Slater) 4:3. 54. Rod 4:4. – Penaltyschiessen: Spaling 0:1, Mottet -; Riat -, Slater -; Da Costa -, Rossi 1:1; Tömmernes -, Bykow 2:1; Loeffel -. – Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 7mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. – PostFinance-Topskorer: Cervenka; Richard.

Fribourg-Gottéron: Brust; Maret, Abplanalp; Holos, Stalder; Rathgeb, Chavaillaz; Kühni; Neuenschwander, Meunier, Chiquet; Rossi, Bykow, Cervenka; Fritsche, Slater, Mottet; Ducret, Schmutz, Marchon.

Genève-Servette: Mayer; Petschenig, Tömmernes; Wick, Fransson; Loeffel, Guebey; Maillard; Da Costa, Richard, Spaling; Riat, Almond, Rod; Rubin, Romy, Simek; Holdener, Heinimann, Douay; Traber.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Glauser, Kienzle, Rivera, Schilt, Sprunger, Vauclair, Waeber (alle verletzt) und Birner (überzähliger Ausländer), Genève-Servette ohne Antonietti, Bays, Bezina, Descloux, Hasani, Jacquemet, Mercier, Schweri und Vukovic (alle verletzt). – Pfostenschuss Douay (32.). – Timeouts: 30. Fribourg-Gottéron; 47. Genève-Servette (Coach’s Challenge).

(SDA)


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