Stefan Gubser denkt über den Tod nach

Im neuesten Luzerner "Tatort: Freitod" denkt Stefan Gubser als Kommissar Flückiger über die Sterbehilfe nach. Das Thema sollte man nicht verdrängen, findet er. (Archiv)
Im neuesten Luzerner "Tatort: Freitod" denkt Stefan Gubser als Kommissar Flückiger über die Sterbehilfe nach. Das Thema sollte man nicht verdrängen, findet er. (Archiv) © Keystone/WALTER BIERI
Um die Wette segelt der Schauspieler Stefan Gubser nur für einen guten Zweck. Ansonsten ist ihm der Genuss das Wichtigste. Schon länger setzt er sich mit dem Thema Sterbehilfe und mit dem Tod auseinander.

Im neuesten am Sonntag ausgestrahlten Luzerner «Tatort» mit Stefan Gubser als Kommissar Flückiger geht es um Sterbehilfe. «Freitod» heisst der Krimi, dessen Thema Gubser auch persönlich interessiert. «Je früher man sich mit dem eigenen Tod auseinandersetzt, desto besser für einen selbst», sagte der 59-Jährige der «Zentralschweiz am Sonntag».

Der Tod werde in unserer Gesellschaft verdrängt. Jeder mache alles, damit er möglichst lange lebe. «Ich halte das für den falschen Weg», betonte Gubser. Er finde es gut, dass es Sterbehilfe gebe. «Jeder soll ein Anrecht darauf haben, über seinen Tod selber zu bestimmen.»

Vorderhand aber lebt Gubser, und zwar mit Genuss. Dazu gehört das Segeln. Es gehe ihm dabei nie darum, möglichst schnell von A nach B zu kommen. «Ich lebe einfach gerne auf dem Wasser, das hat für mich etwas Leichtes und Freudvolles. Für einen guten Zweck segle ich aber ab und zu auch Regatta.»

Seit zwanzig Jahren ist Stefan Gubser mit derselben Frau verheiratet. Sein Geheimnis: «Man sollte nie den gegenseitigen Respekt verlieren.» Sobald man anfange, sich zu beschimpfen, sei das der Anfang vom Ende. «Streiten ist in Ordnung, aber mit Respekt.»

(SDA)


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