Germanys next Topmodel verstösst nicht gegen Jugendschutz

"Germanys next Topmodel" will den jungen Mädchen nichts Böses: Wenn Moderatorin Heidi Klum einer Model-Kandidatin sagt, sie sei zu dick, bezieht sie dies lediglich auf den Job (Archiv).
"Germanys next Topmodel" will den jungen Mädchen nichts Böses: Wenn Moderatorin Heidi Klum einer Model-Kandidatin sagt, sie sei zu dick, bezieht sie dies lediglich auf den Job (Archiv). © /EPA/PAUL BUCK
Heidi Klums Topmodel-Sendung “Germanys next Topmodel” (GNTM) ist nach Ansicht von Medienwächtern aus Jugendschutz-Gesichtspunkten nicht problematisch. Sätze wie “Du bist zu dick” werden dort nach Ansicht der Experten schliesslich in einen Zusammenhang eingeordnet.

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hatte sich nach Zuschauerbeschwerden mit mehreren Folgen der jüngsten Staffel befasst, wie sie am Dienstag in Berlin mitteilte. Dabei kam sie zu dem Schluss, “dass diese gemäss den Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) nicht entwicklungsbeeinträchtigend für Kinder und Jugendliche sind”.

Wenn in der Sendung ein Satz wie “Du bist zu dick” gefallen sei, sei das immer auf die Anforderungen als Laufsteg-Model bezogen gewesen, teilte die KJM mit. Moderatorin Heidi Klum habe im Lauf der Sendung betont, dass Hungern kein Weg sei. Im April hatte eine Studie für Aufsehen gesorgt, die einen Zusammenhang zwischen “Germany’s Next Topmodel” und Essstörungen bei jungen Mädchen sah.

(SDA)


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