“Ghostbusters”-Stars verstehen Kritik an Frauenbesetzung nicht

Im Vordergrund der Regisseur Paul Feig, dahinter das weibliche "Ghostbusters"-Team (v.l.) Kate McKinnon, Melissa McCarthy, Kristen Wiig und Leslie Jones. Dass manche Fans lieber männliche Geisterjäger gehabt hätten, können die Darstellerinnen nicht nachvollziehen. (Archivbild 9.5.2016)
Im Vordergrund der Regisseur Paul Feig, dahinter das weibliche "Ghostbusters"-Team (v.l.) Kate McKinnon, Melissa McCarthy, Kristen Wiig und Leslie Jones. Dass manche Fans lieber männliche Geisterjäger gehabt hätten, können die Darstellerinnen nicht nachvollziehen. (Archivbild 9.5.2016) © KEYSTONE/AP Invision/CHRIS PIZZELLO
Die neuen “Ghostbusters”-Stars hat die Kritik von Fans am weiblichen Cast überrascht. “Wenn mich Leute über das Geschlechtsthema befragten, sagte ich ihnen: Das ist kein Männerding, es ist kein Frauending. Es ist ein Ghostbusters-Ding”, sagt Leslie Jones.

Auch Kollegin Melissa McCarthy kann die Kommentare und Anfeindungen nicht nachvollziehen. “Ich dachte nur: Ernsthaft? Ist das immer noch ein Thema? Es ist ein Film. Ich hatte an so etwas nie gedacht”, sagte sie dem Magazin “Entertainment Weekly”.

Die Fortsetzung der beiden legendären Science-Fiction-Komödien aus den 1980er-Jahren kommt Anfang August in die Deutschschweizer Kinos. Diesmal werden die Geisterjäger von Frauen dargestellt. Aber auch die früheren Hauptdarsteller Bill Murray und Dan Aykroyd sind wieder zu sehen. Die beiden hatten sich bereits vor einer Woche in einer US-Sendung für ihre Nachfolgerinnen stark gemacht.

(SDA)


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