4:0 für Zürich gegen St.Gallen

Der Zürcher Roberto Rodriguez, Mitte, bezwingt den St. Galler Torhüter Daniel Lopar.
Der Zürcher Roberto Rodriguez, Mitte, bezwingt den St. Galler Torhüter Daniel Lopar. © KEYSTONE/Walter Bieri
Der FC St.Gallen geht im Letzigrund gegen den FC Zürich kläglich unter. Vor allem die Abwehr hat in diesem Spiel versagt, was Zürich nutzte und das Spiel mit gleich 4:0 gewann.

Das erste Tor für den FC Zürich fiel in der 20. Minute. Torschütze ist der Ex-Espen Adrian Winter. Die FCSG-Verteidigung sieht bei diesem Tor ziemlich schlecht aus. Adrian Winter kann mehr oder weniger einfach so durch spazieren. In der 30. Minute ein ähnliches Bild: Der FCSG hat ein «Gnusch», Rodriguez kommt an den Ball, kann Daniel Lopar überlisten und trifft das Tor. Vier Minuten später das 3:0, dieses Mal durch Raphael Dwamena.

Drei Chancen in drei Tore verwandelt

Bei diesem Resultat bleibt es bis zur Halbzeit. «Meine Herren! Hat die Verteidigung einen Ausflug an die OFFA gemacht?», fragt unser Kommentator zurecht. Zürich ist in der ersten Halbzeit aber auch die bessere Mannschaft. Drei Chancen verwandeln sie in drei Tore.

In der zweiten Halbzeit zeigt sich der FC St.Gallen motivierter, zumindest zu Beginn. Allerdings fehlt es mit der Zeit an guten Ideen und so kommt es in der 68. Minute zu einem Lattenschuss. Dwamena hätte beinahe das 4:0 erzielt. In der 77. Minute wird das 4:0 dann doch Wirklichkeit. Antonio Marchesano trifft für die Zürcher und bei diesem Resultat bleibt es bis am Schluss.

«Wir müssen als Mannschaft besser verteidigen»

«Ich denke, dass auch wir gewinnen wollten», sagt FCSG-Captain Toko nach dem Spiel. «Der FCZ war am Schluss die glücklichere Mannschaft und konnte die letzten Zweikämpfe für sich entscheiden.» Die vielen Gegentore habe die Mannschaft aus dem Konzept gebracht und daraus müsse man lernen. Toko nahm die Mannschaft nach dem Spiel zusammen, dabei betonte er vor allem, dass die Mannschaft sich auffangen müsse: «Es sind noch sechs Runden zu spielen. Ich habe die Spieler daran erinnert, dass wir eine ganze Stadt, eine Mannschaft und viele Fans hinter uns gaben, die es verdienen, dass wir das anpacken müssen. Wir haben noch immer eine gute Position.»

Der FC St.Gallen ist gemeinsam mit Thun die Mannschaft, welche bis jetzt am meisten Gegentore kassiert hat. «Wir müssen als Mannschaft besser verteidigen», weiss Toko, «wenn wir weniger Tore kassieren, können wir das nächste Spiel auch gewinnen.»

Das nächste Spiel hat der FC St.Gallen bereits am kommenden Samstag im kybunpark in St.Gallen gegen den FC Thun.

Zusammenfassung:

Zürich – St. Gallen 4:0 (3:0)

8817 Zuschauer. – SR Hänni. – Tore: 20. Winter (Rodriguez) 1:0. 30. Rodriguez (Dwamena) 2:0. 34. Dwamena (Rodriguez) 3:0. 77. Marchesano (Winter) 4:0.

Zürich: Brecher; Rüegg, Bangura (82. Kryeziu), Nef, Pa Modou; Domgjoni; Winter, Aliu (79. Maouche/85. Haile-Selassie), Marchesano, Rodriguez; Dwamena.

St. Gallen: Lopar; Hefti, Wiss, Musavu-King (46. Tafer); Sigurjonsson; Aratore (74. Buess), Toko, Tschernegg (46. Gasser), Wittwer; Ben Khalifa, Itten.

Bemerkungen: Zürich ohne Palsson (gesperrt), Alesevic, Brunner, Sarr, Schönbächler (alle verletzt), Frey und Rohner (beide krank). St. Gallen ohne Ajeti, Lüchinger, Koch, Muheim, Stojanovic, Barnetta und Van der Werff (alle verletzt). 68. Lattenschuss von Dwamena. 85. Maouche verletzt ausgewechselt. Verwarnungen: 23. Domgjoni. 58. Hefti (beide Foul).

(abl)

ko


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