“Viel Zeit investiert”

Hanfanlage in Bichwil, sie Pflanzen sind in voller Blüte.
Hanfanlage in Bichwil, sie Pflanzen sind in voller Blüte. © © kapo sg
Die Polizei hat dieser Tage über 1000 Cannabis-Pflanzen entdeckt und zerstört. In Bichwil und in Mogelsberg hat sie bei Hausdurchsuchungen je eine Hanfanlage beschlagnahmt. Die Polizei nimmt an, dass sich die Betreiber kennen.

Erfolgreiche Tage für die St.Galler Drogenfahndung: In Bichwil hat sie am Donnerstag im Auftrag der Staatsanwaltschaft eine Hausdurchsuchung bei einem 45-jährigen Schweizer durchgeführt. Dabei fand sie 25 Kilo abgepacktes Marihuana. Ausserdem stellte sie zwei Kilo selbst hergestelltes Haschisch und Waffen sicher. Weiter hatte der Mann einen Kellerraum eines Hauses gemietet, wo er eine professionelle Hanfanlage betrieb. Es wurden rund 200 in Blüte stehende Hanfpflanzen, 700 Setzlinge, 150 Jungpflanzen sowie ein weiteres Kilo Haschisch sichergestellt.

Zwei Tage zuvor, am Dienstag, war die Kantonspolizei in Mogelsberg aktiv. Bei einem 51-jährigen Mann fand sie eine Indoor-Hanfanalge auf zwei Stockwerke verteilt. Sie fand rund 250 Marihuana-Pflanzen in voller Blüte und 1000 Stecklinge. Bei einer zweiten Hausdurchsuchung an einer anderen Örtlichkeit stellte die Polizei weitere 250 Marihuanapflanzen sicher.

Die Pflanzen sowie die Gerätschaften wurden entsorgt. Der 51-Jährige und 45-Jährige wurden festgenommen und der Staatsanwaltschaft zugeführt.

Die Polizei redet von einem Trend von Hanfanlagen. “Letztes Jahr haben wir 50 solche Hanfanlagen ausgehoben”, sagt Gian-Andrea Rezzoli im TVO-Interview.

(red)


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