Gleiche Favoriten, noch mehr Preisgeld

Die Champions League-Trophäe, ausgestellt am UEFA-Hauptsitz in Nyon.
Die Champions League-Trophäe, ausgestellt am UEFA-Hauptsitz in Nyon. © KEYSTONE/Martial Trezzini
Zum Auftakt zur Champions League duellieren sich heute Dienstag PSG und Arsenal sowie Manchester City und Borussia Mönchengladbach. Die Favoriten sind die gleichen, die Preisgelder noch einmal gestiegen.

Es gibt sie noch, die «Kleinen» im erlesenen Kreis der 32 Champions-League-Teilnehmer: Basels bulgarischer Gruppengegner Ludogorez Rasgrad zum Beispiel. Oder Rostow, der überraschende russische Vizemeister. Oder Legia Warschau, der erste polnische Vertreter seit 20 Jahren in Europas Fussball-Königsklasse. Für Teams wie sie ist schon die Qualifikation ein riesiger Erfolg, war doch der Weg zur üppigen Rekord-Antrittsprämie von 12,7 Millionen Euro mit mehreren Hürden belegt. Rasgrad und Warschau hatten drei Qualifikationsrunden zu überstehen, Rostow zwei.

Gruppenphase als Warm-up

Für die Grossen, die den Final am 3. Juni im walisischen Cardiff im Visier haben, gilt es in der Champions League erst im Frühling richtig ernst. Die Gruppenphase dient als Warm-up, der Einzug in die Achtelfinals dürfte keine allzu grosse Herausforderung sein. Als Favoriten steigen wie im Vorjahr Titelverteidiger Real Madrid (in der Gruppe F mit Borussia Dortmund, Sporting Lissabon und Legia Warschau), der FC Barcelona (Gruppe C mit Manchester City, Borussia Mönchengladbach und Celtic Glasgow) und Bayern München (Gruppe D mit Atletico Madrid, PSV Eindhoven und Rostow) ins Rennen. Manchester City will unter Pep Guardiola in der Champions League endlich den nächsten Schritt machen. Barça und die Citizens sind jene Favoriten, denen es bei der Auslosung am wenigsten einfach gemacht worden ist. Auch Real Madrid bekommt es mit Dortmund und Sporting Lissabon mit zwei starken Gegnern zu tun.

Zum Auftakt stehen am Dienstag (20.45 Uhr) mit Paris Saint-Germain – Arsenal in der Gruppe A und Manchester City – Borussia Mönchengladbach zwei attraktive Paarungen auf dem Programm. Barcelona will gegen Celtic Glasgow die Scharte vom letzten Wochenende auswetzen, als man sich zuhause vom Aufsteiger Alaves düpieren liess (1:2).

Mehr Preisgeld

Noch einmal angehoben hat die UEFA die Preisgelder, die es zu gewinnen gibt. Erstmals schüttet sie in dieser Saison einen Gesamtbetrag von mehr als 1,3 Milliarden Euro aus; sämtliche Prämien sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das Startgeld beträgt nun 12,7 Millionen Euro. Im Idealfall kann eine Mannschaft ohne die zusätzlichen Beiträge aus dem TV-Marktpool 57,2 Millionen an Preisgeldern einnehmen. Angesichts dieser Summen scheint es angebracht, dass die Torlinientechnik in dieser Saison neu in allen Partien zum Einsatz gelangt.

(SDA)


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