Globaler Terrorismus-Index zeigt immer mehr Terroropfer

Trümmerhaufen nach den Anschlägen von Beirut vom vergangenen Donnerstag: Im vergangenen Jahr sind nach der Zählung einer britischen Organisation fast 33'000 Menschen durch Terror ums Leben gekommen. (Archivbild)
Trümmerhaufen nach den Anschlägen von Beirut vom vergangenen Donnerstag: Im vergangenen Jahr sind nach der Zählung einer britischen Organisation fast 33'000 Menschen durch Terror ums Leben gekommen. (Archivbild) © KEYSTONE/AP/BILAL HUSSEIN
Die Zahl der Terroropfer in der Welt ist 2014 sprunghaft angestiegen. Mit fast 33’000 gab es im vergangenen Jahr rund 80 Prozent mehr Todesopfer als im Jahr zuvor – der stärkste Anstieg an Terroropfern, der jemals gemessen wurde.

Allein die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und die in Westafrika operierende Boko Haram seien für gut die Hälfte der Opfer verantwortlich, teilte das in Sydney ansässige Institut für Wirtschaft und Frieden mit. Die wirtschaftlichen Kosten des Terrorismus beziffert die Organisation für 2014 auf weltweit 53 Milliarden Dollar. Das seien zehnmal mehr als im Jahr 2000.

Am weitaus meisten vom Terror betroffen sind die Länder Afghanistan, Irak, Nigeria sowie Pakistan und Syrien, heisst es im sogenannten Globalen Terrorismus-Index, den die Organisation am Dienstag in London veröffentlicht. Die Zahl der Todesopfer gibt das Institut für das vergangenen Jahr mit 32’650 an.

Das Institut für Wirtschaft und Frieden bezeichnet sich selbst als eine der weltweit führenden Denkfabriken, die über Frieden und die ökonomischen Vorteile des Friedens nachdenken.

(SDA)


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