Lamar, Swift und The Weekend dominieren Grammy-Nominierungen

Taylor Swift ist die grosse Favoritin für die kommenden Grammy-Awards. (Archivbild)
Taylor Swift ist die grosse Favoritin für die kommenden Grammy-Awards. (Archivbild) © KEYSTONE/AP Invision/EVAN AGOSTINI
Kendrick Lamar, Taylor Swift und The Weeknd heissen die grossen Favoriten für die nächsten Grammys. Die begehrten Musikpreise werden am 15. Februar 2016 in Los Angeles in mehr als 80 Kategorien verliehen.

Was geht eigentlich gerade nicht ohne Taylor Swift? Bei den Grammys wenig: Sieben Mal ist sie nominiert. Der Rapper Kendrick Lamar wurde am Montag für überragende elf der wichtigsten Musikpreise der Welt nominiert. Swift, die am Sonntag 26 Jahre alt wird, und der zwei Monate jüngere The Weeknd brachten es auf sieben Nennungen.

Lamar ist mit “To Pimp a Butterfly” zum Beispiel beim “Album des Jahres” und mit “Alright” in den Kategorien “Best Rap-Song” und “Rap-Performance” dabei. “Alright” kann auch das beste Musikvideo werden. Der Musiker ist ausserdem an vielen anderen preiswürdigen Produktionen beteiligt. So kann er für “Bad Blood” den Grammy als bestes Duo gewinnen – zusammen mit Taylor Swift.

Auch wenn Swift vier Nominierungen weniger hat, ist sie in den Königskategorien dabei. Sie kann sowohl den Preis für den Song des Jahres (“Blank Space”) als auch für das Album des Jahres (“1989”) und die Aufnahme des Jahres (wieder “Blank Space”) gewinnen. Beim Video des Jahres und der “Best Pop Solo Performance” ist sie ebenfalls dabei.

Ähnlich hochkarätig sind die Kategorien, die The Weeknd gewinnen kann. Der Kanadier, der eigentlich Abel Makkonen Tesfaye heisst, ist etwa bei den Nominierungen zur Aufnahme (“Can’t Feel My Face”) und dem Album (“Beauty Behind the Madness”) dabei, nicht allerdings beim Song des Jahres. Dafür kann er als bester Pop-Künstler und zudem in den Rhythm’n’Blues-Kategorien gewinnen.

Für The Weeknd wäre es der erste Grammy. Swift hat schon sieben. Lamar gewann im Februar seine ersten beiden.

Chancen auf die begehrten Preise haben auch die jeweils dreimal nominierten Ed Sheeran (“Thinking Out Loud”) und D’Angelo (“Really Love”) und die viermal genannten Alabama Shakes (“Don’t Wanna Fight”). Den Grammy gibt es in mehr als 80 Kategorien, weil viele Musik-Arten berücksichtigt sind, und auch die Mitwirkenden hinter den Künstlern, etwa Produzenten und Videomacher, Chancen haben.

Für die diesjährigen Grammys im Februar 2015 hatte es drei Favoriten gegeben. Beyoncé, Pharrell Williams und Sam Smith hatten jeweils sechs Nominierungen bekommen, Gewinner des Abends war dann Smith.

Der Brite hatte vier Preise gewonnen, sein gefühlvoller Titel “Stay With Me” wurde Song und Aufnahme des Jahres, seine Platte “In The Lonely Hour” gewann in der Kategorie Pop-Album. Beyoncé und Williams bekamen immerhin jeweils drei goldene Grammophone.

(SDA)


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