Grasshoppers spüren Druck durch den FC Sion

Will mit GC wieder auf die Beine kommen: Innenverteidiger Philippe Senderos
Will mit GC wieder auf die Beine kommen: Innenverteidiger Philippe Senderos © KEYSTONE/CYRIL ZINGARO
Im Kampf um die Europacup-Plätze spüren die drittklassierten Grasshoppers den FC Sion im Nacken. Innert fünf Super-League-Runden schmolz der Vorsprung von GC von neun auf zwei Punkte zusammen. Zwischenzeitlich hatte GC die Walliser bis auf einen Zähler heranrücken lassen müssen.

Dennoch redet Sions Chefcoach Didier Tholot weiterhin von Platz 4, den er konsolidieren will. Vor allem aber möchte der Franzose verhindern, dass Sion in der 36. Runde eine “Finalissima” in Luzern zu bestreiten hat.

Die Sittener empfangen mit Lugano (ab 17.45 Uhr) das auswärtsschwächste Team der Liga. Aufsteiger Lugano hat mit Abstand am meisten Gegentore kassiert, er holte nur 9 seiner 27 Punkte auf fremdem Terrain. In der Rückrunde stehen total acht Zähler und eine Tordifferenz von -22 in der Bilanz der Tessiner.

Um 20 Uhr spielen die Grasshoppers gegen St. Gallen. Sie versuchen im Duell mit den Ostschweizern, die in der Rückrunde ebenfalls alles andere als überzeugend auftreten, eine Serie von fünf sieglosen Partien zu beenden. St. Gallen war dies nach sogar fünf Niederlagen in Folge mit dem 2:1 gegen Sion gelungen. Auswärts waren die letzten Auftritte der Mannschaft von Joe Zinnbauer nicht wirklich erquicklich: In den letzten drei Partien setzte es lauter “Nuller” und elf Gegentore ab. Im Letzigrund hat der FCSG in den letzten vier Duellen mit GC nur einmal (remis) gepunktet.

(SDA)


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