Grenzkiosk droht Abrissbirne

Das Geschäft am Grenzkiosk zwischen St. Margrethen und Höchst läuft eigentlich wie geschmiert – Schweizer Kunden hamstern hier günstige Zigaretten. Trotzdem plagen Betreiberin Heidi Krauser Existenzängste: Ihrem Kiosk droht nämlich von Amtes wegen der Abriss.

In Höchst (vis-à-vis von St. Margrethen) durchlebt Kioskbetreiberin Heidi Krauser derzeit ungewisse Zeiten. Beim Zoll sind sechs LKW-Stellplätze zur schnelleren Abfertigung geplant, dafür müsste allerdings der Radweg an just jene Stelle verlegt werden, wo derzeit ihr Grenzkiosk steht. Dieser ist insbesondere bei der Schweizer Kundschaft sehr beliebt; diverse Rauch- und Naschwaren sind “ennet” der Grenze wesentlich günstiger zu erhalten.

“Ich habe bisher schon die eine oder andere schlaflose Nacht. Bei mir im Kiosk arbeiten drei Angestellte; er ist unsere Zukunft. Und wenn man dann immer im Ungewissen ist, so ist das einfach sch…”, sagt Heidi Krauser gegenüber TVO. Ein Entscheid, ob der Kiosk dem wachsenden Zoll weichen muss, steckt seit zwei Jahren in der Schwebe. Das Schicksal des Grenzkiosks ist noch nicht absehbar – im schlimmsten Fall müsste Krauser in eine Ersatzlokalität in der Nähe ausweichen und diese auf eigene Kasse wieder aufbauen.


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