Griechenland besiegelt Verkauf des Hafen Piräus an Chinesen

Der Hafen von Piräus wird chinesisch. Die chinesische Grossreederei Cosco erwarb eine Mehrheit der Aktien am grössten Hafen Griechenlands. (Archiv)
Der Hafen von Piräus wird chinesisch. Die chinesische Grossreederei Cosco erwarb eine Mehrheit der Aktien am grössten Hafen Griechenlands. (Archiv) © Keystone/AP/THANASSIS STAVRAKIS
Die chinesische Grossreederei Cosco ist neuer Besitzer des grössten griechischen Hafens Piräus. Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras, Cosco-Chairman Xu Lirong und der Chef der griechischen Privatisierungsbehörde unterzeichneten einen entsprechenden Vertrag.

Demnach erwerben die Chinesen für 280,5 Millionen Euro einen Anteil von 51 Prozent am Hafen. Weitere 16 Prozent wandern nach fünf Jahren für 88 Millionen Euro in die Hände des Konzerns, wenn dieser die vereinbarten Investitionen erbracht hat.

Fortschritte bei den Privatisierungen sind eine wichtige Bedingung für das dritte Griechenland-Hilfspaket im Volumen von 86 Milliarden Euro, das die Regierung in Athen mit den internationalen Geldgebern ausgehandelt hat.

Bislang haben die Privatisierungen Einnahmen von lediglich 3,5 Milliarden Euro gebracht. Im Dezember hatte der deutsche Flughafenbetreiber Fraport Verträge zum Betrieb von 14 Regionalflughäfen in Griechenland unterzeichnet.

(SDA)


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