Grönemeyer mag Stadionkonzerte

Herbert Grönemeyer - hier letztes Jahr im Hallenstadion - mag es, vor grossem Publikum aufzutreten: Das sei zwar eine Herausforderung, aber auch ungemein befriedigend, sagt er. (Archivbild)
Herbert Grönemeyer - hier letztes Jahr im Hallenstadion - mag es, vor grossem Publikum aufzutreten: Das sei zwar eine Herausforderung, aber auch ungemein befriedigend, sagt er. (Archivbild) © /KEYSTONE/ENNIO LEANZA
“Fussballstadien haben ihre eigene Magie”, schwärmt Herbert Grönemeyer. “Sie können der Eitelkeit ganz gut tun”. Doch Stadionkonzerte seien auch heikel, denn “wenn man ein Stadionpublikum verliert, dann ist es passiert”. Grönemeyer gastiert am 10. Juni in St. Gallen.

Obwohl der Sänger am Dienstag 60 wird, schafft er den Kraftakt einer Stadiontournée immer noch mühelos. Das verdanke er dem Sport, den er jeweils zwei Monate vor Tour-Start intensiviert, sagte er der “NZZ am Sonntag”.

Der Künstler, von dem immer noch einige behaupten, er könne nicht singen, hat während den Tournéen ein ausgeklügeltes System, um die Stimme fit zu halten. Eine Fachfrau hat ihn gelehrt, “wie man die Stimme nach dem Konzert runterfährt und nach innen klappt”.

Dass er danach eine Weile nicht reden darf, fällt ihm schwer. Er streife dann jeweils mit Kappe und Sonnenbrille maskiert durch die Strassen. Angesprochen werde er dabei nicht, “ich bin ja auch nicht mehr in einem Alter, wo die Leute kreischend ins Koma fallen, wenn sie einen sehen”.

(SDA)


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