Grösste Schweizerfahne kommt unter die Nadel

Die kaputte Schweizer Fahne wird in Urnäsch ausgelegt.
Die kaputte Schweizer Fahne wird in Urnäsch ausgelegt. © FM1Today
Die grösste Schweizerfahne am Säntis hatte grosse Risse und wurde am 1. August notdürftig repariert. Heute wurde der effektive Schaden begutachtet. In wenigen Tagen sollte die Fahne wieder in einem Top-Zustand sein.

Auf den 1. August hängt jeweils die weltgrösste Schweizerfahne am Säntis. 80 auf 80 Meter gross ist sie. Dieses Jahr stürmte es stark, die Fahne wurde zerrissen. Damit das Schweizerkreuz doch am Nationalfeiertag auf dem Säntis hing, wurden die Risse mit Seilen repariert. Heute Donnerstag wurde die Fahne in Urnäsch ausgelegt und der Schaden begutachtet.

Anna Müller, Abteilungsleiterin bei der Firma Heimgartner Fahnen: “Ich habe sofort gesehen, dass der Riss schön gerade verläuft. Das ist keine grosse Sache und schnell repariert.” Mehr Aufwand brauche es bei Orten, an denen ganze neue Stoffstücke eingesetzt werden müssen. Heimgartner Fahnen geht dieses Jahr sogar von einem kleineren Schaden als in Vorjahren aus. Der Zeitaufwand für die Reparatur wird mit zwei bis drei Tagen beziffert. Nur schon weil die Fahne dieses Jahr ausgelegt worden ist, konnte der Aufwand reduziert werden. “Sonst war das Problem, dass wir den ganzen Stoff absuchen mussten”, sagt Müller.

André Meyer, Geschäftsführer und Teilhaber bei Meyer-Mayor, ist trotzdem von der Grösse des Schadens überrascht: “Wir wissen wie stark der Stoff ist. Sonst brauchen wir diesen für Heissluftballone. Letztes Jahr hat er auch super gehalten, dieses Jahr muss er offenbar unglaublichen Naturkräften ausgesetzt gewesen sein. So etwas habe ich noch nie gesehen.”

(red.)


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