Gross-Bellinzona nimmt mit Ja in Abstimmung wichtige Hürde

Könnte einmal alles zur Gemeinde Gross-Bellinzona gehören: Blick vom Wachturm des Castello di Montebello in Bellinzona Richtung Giubiasco (Archiv).
Könnte einmal alles zur Gemeinde Gross-Bellinzona gehören: Blick vom Wachturm des Castello di Montebello in Bellinzona Richtung Giubiasco (Archiv). © KEYSTONE/TI-PRESS/CARLO REGUZZI
Die Befürworter einer Gemeindefusion in der Region Bellinzona haben sich am Sonntag durchgesetzt: In 13 von 17 Gemeinden legten die Stimmbürger ein Ja in die Urne. Bellinzona könnte demnach zur zehntgrössten Stadt der Schweiz werden.

In vier Gemeinden haben sich die Bürger gegen eine Fusion ausgesprochen. Darunter die verhältnismässig bevölkerungsreiche Gemeinde Castione-Arbedo. Insgesamt kamen die Fusionsgegner aber nur auf 40 Prozent der Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 63 Prozent.

Nun entscheidet das Tessiner Kantonsparlament über die Umsetzung der Fusion – “Wir sind mit dem Resultat zufrieden und werden dem Grossen Rat eine entsprechende Regierungsbotschaft unterbreiten”, teilte der Tessiner Staatsrat am Sonntag per Communiqué mit.

Höchstwahrscheinlich würden zunächst nur die 13 Gemeinden, die mit Ja stimmten, in das Fusionsprojekt einbezogen werden, so die Kantonsregierung.

Bellinzona könnte in puncto Einwohnerzahl zur zehntgrössten Stadt der Schweiz aufsteigen – auf Augenhöhe mit Biel. Sie würde insgesamt 51’000 Einwohner zählen – 25’000 Menschen arbeiten aktuell in den Gemeinden, die einmal in einem Gross-Bellinzona aufgehen könnten.

(SDA)


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen