Grosse Solidarität nach dem Inferno in Steckborn

Ein Städtchen rückt zusammen: Nach dem Grossbrand in der Altstadt von Steckborn, bei dem wenige Tage vor Weihnachten 30 Menschen ihr Dach über dem Kopf verloren haben, legen sich etliche Freiwillige ins Zeug. Die Solidaritätswelle ist überwältigend, die Spendenlager sind übervoll. 

Brandopfer Matthias Brunnschweiler hat beim Brand in Steckborn nicht nur sein Obdach sondern auch sein Geschäft verloren. Gestern konnte er den enormen Sachschaden ein erstes Mal begutachten: “Das war kein angenehmes Gefühl. Alles schwimmt im Wasser. So wie es aussieht, ist es ein Totalschaden”, sagt er gegenüber TVO.

Immerhin: Viele Menschen nehmen Anteil am Schicksal von Brunnschweiler und den rund 30 anderen Betroffenen. Auch am Tag nach dem grossen Feuer brachten Freiwillige gleich schachtelweise Utensilien, die sie für die Brandopfer spenden wollen. Die Lager sind proppenvoll, die Solidarität in Steckborn riesig.  “Wir sind überrannt worden und haben jetzt wirklich genug”, sagt Stadtpräsident Roger Forrer. Neben Sach- seien etliche Geldspenden für die Betroffenen eingegangen. Diese gilt es nun zu verteilen.

Für die Betroffenen dürften es dennoch traurige Weihnachten werden: Ihre Häuser sind unbewohnbar geworden. Matthias Brunnschweiler feiert das Fest bei seinem Sohn. “Es geht uns soweit gut, wir haben den Boden wieder gefunden”, zeigt sich dieser optimistisch.

 


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