Grosse Verwirrung um Schumi

Michael Schumacher verunglückte im Dezember 2013 in Méribel beim Skifahren.
Michael Schumacher verunglückte im Dezember 2013 in Méribel beim Skifahren. © EPA/VALDRIN XHEMAJ
Zwei Jahre sind seit dem schweren Skiunfall von Michael Schumacher vergangen. Angeblich soll der Formel-1-Held mithilfe von Therapeuten wieder ein paar Schritte gehen können. Das berichtet zumindest die “Bunte” – seine Managerin dementiert den Bericht aber.

Ja, wie geht es ihm denn? Seit seinem schweren Unfall in Méribel ist der Gesundheitszustand von Michael Schumacher ein gut gehütetes Geheimnis. Was diesen betrifft, so dringen nur äusserst wenige Informationen nach draussen. In seiner aktuelle Ausgabe berichtet das deutsche Klatschblatt “Gala”, dass Schumi Gehtrainings absolviert und dank der Unterstützung seiner Therapeuten gar selber wieder ein paar Schritte gehen könne.

Dazu äusserte sich Schumachers langjährige Managerin. “Leider werden wir durch einen aktuellen Pressebericht zu der Klarstellung gezwungen, dass die Behauptung, Michael könne wieder gehen, nicht den Tatsachen entspricht”, sagte Sabine Kehm gegenüber der “Bild”-Zeitung. “Solche Spekulationen sind unverantwortlich, denn angesichts der Schwere seiner Verletzungen ist für Michael der Schutz seiner Privatsphäre sehr wichtig. Leider führen sie außerdem dazu, dass viele Menschen, die ehrlich Anteil nehmen, sich falsche Hoffnungen machen”, so Kehm weiter.

Michael Schumacher war am 29. Dezember 2013 beim Skifahren im französischen Méribel schwer gestürzt, lag nach einem Schädel-Hirn-Trauma lange im Koma und befindet sich mittlerweile in der Reha – stets gut abgeschottet von der Öffentlichkeit. Klar ist nur, dass es gewisse Fortschritte bei Schumi gibt. Wie genau diese wirklich aussehen, ist ein gut gehütetes Geheimnis. So sagt sein ehemaliger Teamchef Ross Brawn: “Ich habe ihn ein paar Mal besucht. Auserdem ruft mich seine Ehefrau Corinna gelegentlich an und bringt mich auf den neuesten Stand”, sagte Brawn dem ‘Daily Mirror’. “Wir beten jeden Tag, dass er sich erholt. Es geht langsam voran. Aber es gibt immer Hoffnung.”

 


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