Grünes Licht für Segler, Schwimmer und Ruderer

Die Wasserqualität in der Guanabara-Bucht, wo die Segel-Wettbewerbe stattfinden, ist laut dem Organisationskomitee nicht mehr gesundheitsgefährdend
Die Wasserqualität in der Guanabara-Bucht, wo die Segel-Wettbewerbe stattfinden, ist laut dem Organisationskomitee nicht mehr gesundheitsgefährdend © KEYSTONE/EPA dpa/SEBASTIAN KAHNERT
Die Organisatoren der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sehen nach letzten Wassertests keine Gesundheitsgefahr mehr für die Segler, Triathleten, Marathonschwimmer und Ruderer. “Wir können die Gesundheit der Athleten garantieren”, sagte ein Sprecher.

Niemand werde krank durch Kontakt mit dem Wasser. Hier finden im Schatten des Zuckerhuts die olympischen Segelwettbewerbe statt. Grösstes Sorgenkind war wegen der Einleitung von bis zu 18’000 Liter an ungeklärtem Abwasser pro Sekunde die Guanabara-Bucht.

“Es gibt zwei Sachen zu beachten: Abwasser und im Wasser treibender Müll”, erläuterte der Sprecher. “Wir haben es die letzten Tage jeden Tag getestet und die Ergebnisse der Weltgesundheitsorganisation vorgelegt.” Alle Athleten würden während der Spiele jeden Tag vor dem Start die aktuellen Testergebnisse bekommen.

Gemäss einer Studie, die von der Nachrichtenagentur AP in Auftrag gegeben worden war, lagen die Grenzwerte von Krankheitserregern im Meer vor Rio im letzten Jahr zeitweise 1,7 Millionen Mal höher, als sie in Europa erlaubt sind.

(SDA)


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