“Grund zum Feiern gibt es immer”

Von Felix Unholz
Noch vor wenigen Wochen sah es beim Umbau im Backstage so aus. Bald eröffnet hier ein neuer Club.
Noch vor wenigen Wochen sah es beim Umbau im Backstage so aus. Bald eröffnet hier ein neuer Club. © zvg
Vor zwei Monaten war Lichterlöschen im St.Galler Club “Backstage”, nun übernimmt ein neuer Betreiber die Location. Er verspricht: “Den neuen Club wird man nicht wiedererkennen.”

Die Gerüchteküche in der St.Galler Clubszene brodelt heiss. Nach der Schliessung der “Villa Wahnsinn” im Westen der Stadt, schielt der Besitzer bereits auf einen neuen Standort im Stadtzentrum. Dabei handelt es sich jedoch nicht um das ehemalige Backstage.

Wie FM1Today in Erfahrung bringen konnte, gehört dieser Club bereits einem anderen Betreiber. Der neue Geschäftsführer, René Meier, verrät im FM1Today-Interview erste Details zum “neuen Backstage”.

FM1Today: Sie haben die Location bekommen. Sind Sie stolz als neuer Clubbetreiber?
René Meier: Es ist toll, weil es einer der ältesten Clubs der Stadt ist. Unser Credo ist: “Eine Legende geht in die Geschichte ein, während eine neue beginnt.”

Sie haben die Location des Backstage übernommen und renoviert?
Der Club wurde nicht einfach neu gestrichen. Man wird das Backstage, wie man es in den letzten 20 Jahren kannte, nicht mehr wiedererkennen. Es gab einen Umbau. Die Räume wirken grösser.

Wie sieht der neue Club aus?
Der Club ist nicht mehr dunkel, sondern offen und urban. Bei den Möbeln setzen wir beispielsweise auf Echtholztische aus Eichenholz statt auf schwarze Dekorplatten. Dazu gibt es eine schöne Grundbeleuchtung, nicht nur Clublicht. Unter der Woche können wir dazu die eine oder andere programmliche Überraschung bieten sowie Platz für Firmenanlässe. Am Wochenende ist Clubbetrieb.

Der Club heisst nicht mehr Backstage – wie heisst er?
Das geben wir voraussichtlich nächste Woche offiziell bekannt.

Was ist denn das musikalische Konzept des Clubs?
Wir besinnen uns auf das alte Clubbing. Unser Ziel ist es Qualität reinzubringen. Das fängt bei der Türe an, geht über das Barpersonal bis zur Musik. Wir spielen klassische Club-Musik wie Partytunes, Hip Hop, RnB und House.

Zwei Clubs haben erst gerade geschlossen. Braucht es in St.Gallen schon wieder einen neuen?
Grund zum Feiern gibt es immer. Wir brauchen nicht einen vollen Club, dass es bei uns ein Fest ist. Mit wenigen Leuten können wir schon recht feiern. Zudem tut frischer Wind der Clubszene gut. Wir wollen aber nicht gegeneinander arbeiten, sondern verfolgen verschiedene Partnerschaften.

Wann ist Eröffnung?
Auch das geben wir erst nächste Woche offiziell bekannt. Auf jeden Fall noch diesen Sommer.

Die wichtigste Frage zum Schluss: Ab welchem Alter lässt einen der Türsteher rein?
Am Wochenende ab 20 Jahren.


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