Hans Ernis Tochter Simone kämpft um ihren Pflichtanteil

Simone Erni (Mitte) und Arielle, die Tochter von Simones Schwester Sibylle, feiern 2004 Hans Ernis 95. Geburtstag (Archiv)
Simone Erni (Mitte) und Arielle, die Tochter von Simones Schwester Sibylle, feiern 2004 Hans Ernis 95. Geburtstag (Archiv) © Keystone
Hans Ernis Tochter Simone Erni kommt nicht ans grosse Geld: Gemäss Insider-Informationen hat ein Luzerner Gericht ihre Erbschafts-Klage auf 20 Millionen Franken zurückgewiesen. Simone Erni ist aus Hans Ernis erster Ehe hervorgegangen.

Der im März 2015 im Alter von 106 Jahren verstorbene Luzerner Künstler hinterlässt ein grosses Vermögen, wovon Simone Erni glaubt, 20 Millionen Franken erben zu können, wie die “Schweiz am Sonntag” schreibt.

Simone Erni hat deshalb – zusammen mit ihrem Mann Raphael Fornara-Erni – ihre Stiefmutter, die 90-jährige Doris Erni, und deren zwei Kinder mit einer Klage unter Druck gesetzt und pocht auf ihren gesetzlichen Pflichterbteil von 18,2 Prozent des Nachlasses.

Ernis Witwe aber sagt: “Es gibt kein Geld von uns. Das Ganze ist für uns erledigt”, wie die “Schweiz am Sonntag” sie zitiert. Dabei stützt sich Doris Erni auf einen Vertrag von 1979, laut dem der Künstler seiner Tochter und dessen Mann 250’000 Franken in bar ausbezahlte. Teil der Vereinbarung war auch Simone Ernis Verzicht auf weitere Erbforderungen.

Die Chancen der 70-jährigen Klägerin, doch noch zum grossen Geld zu kommen, stehen schlecht. “Allein die Bezeichnung als Verzichtserklärung spricht dafür, dass die Tochter nach der Unterzeichnung als Erbin nicht mehr in Betracht fällt”, sagte der Rechtsanwalt Apollo Dauag der “Schweiz am Sonntag”.

(SDA)


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