Hausdurchsuchung bei der Fifa

Gegen Gianni Infantino läuft kein Strafverfahren.
Gegen Gianni Infantino läuft kein Strafverfahren. © KEYSTONE/CYRIL ZINGARO
Die FIFA-Spitze um den ehemaligen Präsidenten Sepp Blatter soll sich laut einer internen Untersuchung des Weltverbandes innert fünf Jahren fast 80 Millionen Franken Bonifikationen zugeschanzt haben.

Der Fussball-Weltverband teilte am Freitag mit, dass sich der frühere Präsident Sepp Blatter, der ehemalige Generalsekretär Jérôme Valcke und der Ex-Finanzdirektor Markus Kattner laut einer internen FIFA-Untersuchung in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 79 Millionen Schweizer Franken bereichert haben.

Wie die Bundesanwaltschaft mittteilt, solle die Untersuchung die bisherigen Erkenntnisse im Strafverfahren gegen Funktionäre der Fifa ergänzen. Es seien Dokumente und elektronische Daten sichergestellt worden.

Ein Strafverfahren gegen den Blatter-Nachfolger und heutigen Fifa-Präsidenten Gianni Infantino sei nicht hängig. Die Untersuchung richte sich weiterhin nur gegen die bereits früher erwähnten Personen – und gegen Unbekannt.

(SDA/red.)


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