Heckenschütze hat in Afghanistan gedient

In Dallas wurde fünf Polizisten getötet.
In Dallas wurde fünf Polizisten getötet. © (Mark Mulligan/Houston Chronicle via AP)
Der Mann, den die Polizei in Dallas nach Schüssen auf Polizisten getötet hat, ist nach US-Medienberichten ein 25-Jähriger aus der Gegend der texanischen Grossstadt.

Auf einem im Internet und von US-Medien verbreiteten Foto, das den Mann zeigen soll, ist ein Afroamerikaner mit kurz geschorenem Haar und Bart in einem bunten Gewand oder Oberteil zu sehen. Er hat die rechte Faust erhoben und blickt ernst in die Kamera.

Die “Los Angeles Times” und der Sender CBS berichteten, er habe keine kriminelle Vergangenheit, auch gebe es keine bekannten Verbindungen zu terroristischen Gruppen. Es heisst, der Mann habe bei seiner Mutter in Mesquite gelebt, das unmittelbar an Dallas grenzt. Der Mann sei als Maurer ausgebildet worden.

Die Polizei sagt, der Mann habe kurz vor seiner eigenen Tötung gesagt, er wolle Weisse töten, namentlich weisse Polizisten. Er habe gesagt, er handle alleine und sei kein Mitglied einer Gruppe. Er habe gesagt, er habe sich über die tödlichen Schüsse auf Schwarze in dieser Woche geärgert. Ausserdem habe er sich gegen die Bürgerrechtsbewegung “Black Lives Matter” gestellt.

Der Nachrichtensender CNN berichtete, der 25-Jährige sei noch Reservist der US-Armee oder Reservist gewesen. Er habe in Afghanistan gedient. Unklar sei, ob er ein ausführliches Schiesstraining erhalten habe. Der Mann war den Angaben zufolge in Dallas mit einem Gewehr und einer Pistole bewaffnet, ausserdem soll er gepanzerte Schutzkleidung getragen haben.

(SDA)


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