Hefti knapp hinter den Medaillenplätzen

Medaille in Griffnähe: Beat Hefti und Alex Baumann liegen nach zwei von vier Durchgängen an der Viererbob-WM in Innsbruck/Igls auf dem 4. Platz
Medaille in Griffnähe: Beat Hefti und Alex Baumann liegen nach zwei von vier Durchgängen an der Viererbob-WM in Innsbruck/Igls auf dem 4. Platz © KEYSTONE/AP/KERSTIN JOENSSON
Beat Hefti liegt bei Halbzeit der Zweierbob-WM in Innsbruck/Igls auf dem 4. Platz und hat damit noch alle Chance auf eine Medaille. Rico Peter hat als Achter etwas mehr Rückstand.

Nicht überraschend liegen auf der kurzen und als fahrerisch eher einfach bekannten Bahn im Innsbrucker Stadtteil Igls die Startraketen vorne. Beat Hefti/Alex Baumann konnten in dieser Domäne mit den Allerbesten mithalten, Rico Peter/Thomas Amrhein nicht. Die beiden Appenzeller starteten im ersten Durchgang als Drittschnellste, im zweiten sogar mit der zweitbesten Zeit. Das reichte in der Zwischenabrechnung zum 4. Platz, 22 Hundertstel hinter dem deutschen Halbzeitleader Lochner. Auf den Zweiten, Titelverteidiger Francesco Friedrich, und den drittplatzierten Letten Oskars Melbardis beträgt der Rückstand lediglich sieben respektive fünf Hundertstel.

“Ich bin mit beiden Fahrten zufrieden”, hielt Hefti fest. “Es ist wie erwartet alles sehr eng zusammen.” Einzig Lochner setzte sich mit 15 Hundertsteln Vorsprung auf Landsmann Friedrich bereits ein bisschen ab.

Rico Peter und Thomas Amrhein verloren am Start (16. und 17. Zeit) zu viel, um ganz vorne mitreden zu können. In der Bahn zeigte der 32-jährige Aargauer gute Fahrten und verbesserte sich so auf den 8. Platz. Mit 39 Hundertsteln ist der Rückstand auf das Podest dennoch schon ziemlich gross. Sie hätten gewusst, dass es gegen einige “brutal starke Starter” schwierig würde, sagte Peter. “Wir müssen unsere Startzeiten aber noch analysieren, denn vor einem Jahr verloren wir hier weniger Zeit auf die Topleute.”

Im 3. und 4. Durchgang am Sonntag (ab 9.30 Uhr) heisst das Motto bei Peter und Hefti voller Angriff. “Ausser ganz vorne fängt es fast wieder bei null an”, weiss Hefti. Dann spielen auch die Startnummern keine Rolle mehr. Allerdings dürfte der Nachteil für Hefti (Nummer 15) und Lochner (16) im ersten Durchgang bei idealen Temperaturen um den Gefrierpunkt nicht sehr gravierend gewesen sein. Beide – Hefti freiwillig, Lochner weniger – hatten im Januar bereits ein Europacuprennen auf der Bahn am Patscherkofel absolviert und dominiert.

(SDA)


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