Heidi will Journalistin werden

V.l.n.r.: "Heidi" Anuk Steffen, "Alpöhi" Bruno Ganz und "Geissenpeter" Quirin Agrippi am Sonntag an der Deutschland-Premiere von "Heidi". Für die beiden Kinder ist Schauspieler kein Traumberuf.
V.l.n.r.: "Heidi" Anuk Steffen, "Alpöhi" Bruno Ganz und "Geissenpeter" Quirin Agrippi am Sonntag an der Deutschland-Premiere von "Heidi". Für die beiden Kinder ist Schauspieler kein Traumberuf. © /EPA/FELIX HOERHAGER
“Heidi” Anuk Steffen und “Geissenpeter” Quirin Agrippi sind realistisch: Anstatt auf eine Filmkarriere zu hoffen, wollen sie lieber Journalistin respektive Architekt werden. Eine weitere Filmrolle würden beide übereinstimmend nur annehmen, solange sie klein sind.

Der 14-jährige Quirin schränkt aber vorausschauend ein: In einem “Barbie”- oder “Prinzessin Lillifee”-Film würde er nicht mitmachen, sagte er in der Sendung “Glanz&Gloria” (Montagsausgabe).

Auf die Frage, ob er als Erwachsener den James Bond spielen würde, zögerte er leicht. Er würde nur Rollen annehmen, die gross genug wären, um ihm langfristig den Lebensunterhalt zu sichern, sagt er. Sonst doch lieber Maschineningenieur oder Architekt. “Das isch a bitz sicherer”. Ausserdem: den Rummel wie am Samstag an der Vorpremiere – “das muess i nid jede Tag ha”.

Anuk, die zehnjährige Titelheldin von Alain Gsponers Kinderbuch-Verfilmung, kann den Film übrigens wärmstens empfehlen. Er sei wirklich gut geworden, sie habe gut gespielt und alle anderen auch.

“Heidi” startet am 10. Dezember in den Deutschschweizer und den bundesdeutschen Kinos.

(SDA)


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