Heimo Zobernig erhält hochdotierten Roswitha Haftmann-Preis 2016

Heimo Zobernig - hier mit einer seiner Skulpturen im Kunsthaus Bregenz - hat Europas höchstdotierten Kunstpreis erhalten (Archiv).
Heimo Zobernig - hier mit einer seiner Skulpturen im Kunsthaus Bregenz - hat Europas höchstdotierten Kunstpreis erhalten (Archiv). © /APA/RUDOLF SAGMEISTER
Der mit 150’000 Franken dotierte Roswitha Haftmann-Preis 2016 geht an den österreichischen Künstler Heimo Zobernig. Die Preisverleihung findet am 12. Mai 2016 im Kunsthaus Zürich statt, wie die Roswitha Haftmann-Stiftung mitteilte.

Der Stiftungsrat habe beschlossen, den Österreicher “für sein unbeirrtes, vielfältiges Schaffen und für sein stringentes Gesamtwerk auszuzeichnen”, hiess es. “Zobernig begreift Kunst als ein Kommunikationssystem, das über sich hinausweist und in die Lebenswirklichkeit der Betrachter eindringt”, wird der Künstler gewürdigt.

Der 1958 in Mauthen (Kärnten) geborene und in Wien lebende Künstler studierte 1977-80 an der Akademie der bildenden Künste Wien und 1980-83 an der Universität für angewandte Kunst Wien. Nach (Gast-)Professuren in Hamburg und Frankfurt ist er seit 2000 Professor für Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste Wien. Er arbeitet nicht nur mit Skulpturen, Film, Minimal Art, Konzeptkunst und Design, sondern auch architektonisch.

Der Roswitha Haftmann-Preis ist Europas höchstdotierte Auszeichnung für bildende Kunst und geht auf die Initiative der Schweizer Galeristin Roswitha Haftmann (1924-1998) zurück. Der Preis wird bereits zum 16. Mal verliehen und ist für lebende Künstlerinnen und Künstler vorgesehen, deren Werke “von überragender Bedeutung” sind.

(SDA)


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