Heimreise kostet Flüchtlingen Asylstatus

Flüchtlinge demonstrierten gegen die Schweizer Asylpolitik.
Flüchtlinge demonstrierten gegen die Schweizer Asylpolitik. © (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
189 Flüchtlinge haben im vergangenen Jahr ihren Asylstatus in der Schweiz verloren, weil sie in ihr Heimatland gereist sind. Das berichtet die “NZZ am Sonntag” unter Berufung auf Zahlen des Staatssekretariats für Migration.

63 von ihnen stammten aus Irak, 21 aus Vietnam, 20 aus Bosnien und Herzegowina, 17 aus der Türkei, 14 aus Tunesien und 7 aus Eritrea. Die Marke ist höher als in den vergangenen Jahren, was auf darauf zurückzuführen ist, dass der Bund die Missbräuche schärfer ahndet als früher. Der Bundesrat plant zudem eine Beweislastumkehr: Künftig sollen Flüchtlinge in einem Verdachtsfall beweisen müssen, dass sie nicht in ihre Heimat gereist sind.

(SDA)


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