Hellen Obiri gewinnt Duell gegen Almaz Ayana

Hellen Obiri und Almaz Ayana lieferten sich lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen
Hellen Obiri und Almaz Ayana lieferten sich lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen © KEYSTONE/EPA/SRDJAN SUKI
Almaz Ayana verpasst an den Weltmeisterschaften in London das Double über 10’000 m und 5000 m. Die 25-jährige Äthiopierin muss sich im Final über 5000 m der Kenianerin Hellen Obiri geschlagen geben.

Nachdem Almaz und Obiri der Konkurrenz schon früh enteilt waren, trat die Kenianerin 250 m vor dem Ziel an und zog unwiderstehlich davon. In 14:34,86 Minuten kam die Olympia-Zweite von Rio de Janeiro zum grössten Erfolg ihrer Karriere. Ayana, die bereits an den Olympischen Spielen in Rio das Double verpasst hatte, holte Silber, Bronze ging an die Niederländerin Sifan Hassan.

Über 800 m wurde Caster Semenya ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Olympiasiegerin aus Südafrika zog auf der Zielgeraden an Francine Niyonsaba aus Burundi und der Amerikanerin Ajee Wilson, die Silber und Bronze gewannen, vorbei und siegte in der Jahresweltbestzeit von 1:55,16 Sekunden. Für Semenya war es die zweite WM-Goldmedaille nach ihrem Titelgewinn 2009 in Berlin.

Favoritensiege gab es auch im Hochsprung der Männer, den der Katarer Mutaz Essa Barshim ohne einen Fehlversuch bis 2,35 m souverän gewann, sowie im Diskuswerfen der Frauen durch die Kroatin Sarah Perkovic. Über 1500 m der Männer verpasste der Kenianer Asbel Kiprop seinen vierten WM-Titel in Folge. Gold und Silber gingen trotzdem nach Kenia; Elijah Manangoi siegte in 3:33,61 Minuten vor Timothy Cheruiyot.

(SDA)


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