Herisau im Retro-Look der 70er

Oldtimer-Fahrzeuge, zeitgemässe Kleidung und Schaufenster der damaligen Zeit – für einen Filmdreh wurde die Schmiedgasse in Herisau in die tiefsten 70er-Jahre zurückversetzt. Die Produzenten gehen für ihre Rekonstruktion des “damaligen” Herisau tief ins Detail, wie unsere Bilder zeigen.

Willkommen im Jahr 1971! Zu dieser Zeit spielt die Komödie “Die göttliche Ordnung”, die von der Geschichte einer jungen Hausfrau namens Nora Handelt. Sie lebt – wie viele Frauen in dieser Zeit – still, gehorsam und bescheiden in einem kleinen Dorf. Dann beginnt sie sich für das nationale Frauenstimmrecht einzusetzen.

Die Handlung spielt an diversen Orten im Appenzellerland. Insbesondere aber auch in Herisau, das im Film für Trogen herhalten muss.

Der Teufel steckt im Detail

Dafür haben die Produzenten die Schmiedgasse in einen authentischen Zustand zu Beginn der 70er-Jahre zurückversetzt. Viel hatten sie zumindest vordergründig nicht zu tun; präsentieren sich die anliegenden Gebäude doch noch weitestgehend in demselben Zustand wie früher. Daher standen Detail-Anpassungen im Vordergrund: Unter anderem bekommen die Schaulustigen am Film-Set ein Kuoni-Reisebüro, einen originalgetreuen Coiffeur-Salon, aber auch ein Lebensmittelladen von anno dazumal zu sehen.

Dafür wurden Ravioli-Büchsen im “Look” der 70er-Jahre und ein grosses Hero-Konfiglas hinter die Vitrine gestellt. Einige Gegenstände stammen aus dem Archiv der Filmemacher, andere wurden eigens für den Dreh angefertigt.

Extra Oldtimer aufgetrieben

Die Schauspieler stolzieren derweil in zeitgenössischen Kleidern durch die Schmiedgasse. Hier sind die Unterschiede besonders offensichtlich: Modisch trennen die 70er-Jahre und die Gegenwart wirklich Welten. Selbiges gilt auch für die Oldtimer, welche die Produzenten für den Filmdreh aufgetrieben haben. Die Schmiedgasse war während den Dreharbeiten für den ganzen Tag gesperrt. (mla)


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