Hier wütet die Sitter in Bischofszell

Die Sitter tritt fast über die Ufer.
Die Sitter tritt fast über die Ufer. © BRK News
Seit Dienstagabend regnet es im FM1-Land ununterbrochen. In Amriswil fiel in einer Nacht so viel Niederschlag wie sonst in einem halben Monat. Ganz in der Nähe, in Bischofszell, tobt die Sitter, wie eindrückliche Aufnahmen zeigen.

Der starke Regenfall lässt den Wasserstand in der Ostschweiz steigen. Zurzeit ist der Stand der Sitter in St.Gallen knapp unter 100 m3/s, was zwar hoch aber nicht kritisch ist. Die erste Hochwassermeldung ist bei 144 m3/s und kritisch wird es bei einem Stand von 217 m3/s. Gemäss Ulrich Göttelmann, Mitarbeiter des Amt für Umwelt im Thurgau, wird sich die Wetterlage am späteren Nachmittag beruhigen und somit auch der Wasserstand. «Es wird keinen Starkregen mehr geben und damit werden auch die Wasserstände wieder abnehmen», sagt Ulrich Göttelmann. «Durch die langanhaltende Trockenzeit vor dem Unwetter hatten die Gewässer genügend Platz für die grossen Wassermengen und deshalb können wir davon ausgehen, dass es keine grossen Schäden gibt.»

Auch die Kantonspolizei Thurgau rechnet mit keinen grösseren Schäden. «Seit gestern Abend sind 14 Meldungen bei der Notrufzentrale der Kantonspolizei Thurgau eingegangen. Dies betraf vor allem die Region Amriswil und in den meisten Fällen ist Wasser in Gebäude eingetreten», sagt Matthias Graf, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau. Die Feuerwehr war rasch vor Ort und konnte die Keller auspumpen. Verletzte gab es bisher keine.

(red.)


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