Hochschwangere erwürgt und angezündet

In diesem Haus starb die Hochwangere bei einem Zimmerbrand.
In diesem Haus starb die Hochwangere bei einem Zimmerbrand. © vol.at
Die Hochschwangere, die im grenznahen Frastanz bei einem Brand gestorben ist, wurde erwürgt und angezündet. Die Polizei hat einen 26jährigen Dominikaner, vermutlich der Vater des Kindes, festgenommen.

Die Vermutung hat sich bestätigt: Die Frau, die am Mittwochmorgen bei einem Schlafzimmerbrand ums Leben kam, ist gewaltsam gestorben. Die Ermittlungen des Landeskriminalamts Vorarlberg haben ergeben, dass die 28-Jährige erwürgt und dann mit Brandbeschleuniger angezündet worden ist; die Frau war zu diesem Zeitpunkt bereits tot. Ohne die Tat werten zu wollen, handle es sich um eines der unfassbarsten Delikte, das Vorarlberg in den letzten Jahren erlebt habe, so Hardy Tschofen, Leiter des Landeskriminalamts, und Ermittlungsbereichsleiter Norbert Schwendinger an der Pressekonferenz heute Nachmittag.

Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus. Tatverdächtig ist ein 26-Jähriger in Liechtenstein wohnhafte Dominikaner; vermutlich ist er des Vater des ungeborenen Kindes. Die Beziehung zwischen ihm und der Toten war aber seit längerer Zeit beendet. Er habe sich gewaltsam Zugang zur Wohnung der Schwangeren verschafft und dort die Tat begangen.

Der Verdächtige wurde gestern Nachmittag in Liechtenstein verhaftet. Er befindet sich derzeit in Haft in Liechtenstein, ein Auslieferungsantrag sei gestellt. Die Aussage verweigert er bis jetzt. (red)


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